Wohnraum Integration…

Veröffentlicht: März 30, 2013 in Heimkino
Schlagwörter:, , , , , , , ,

Falls man nicht alleine wohnt, bedarf es für die Installation eines „kleinen“ Heimkino´s in der gemeinsamen Wohnung mit hoher Wahrscheinlichkeit der Zustimmung des Partners. Bezüglich der Lautsprecher war meine Frau der Meinung, dass sie möglichst keine Stolperfallen bzw. viele große, schwarze, klobige Klötze in unseren Räumen stehen haben möchte. Unsere Wahl fiel letztendlich auf das silberne Lautsprechersystem „Teufel Concept S“. Es war ein Kompromiss, den ich gern eingegangen bin. Meine erste Wahl galt damals dem THXselect System 5, welches ebenfalls von Teufel produziert wurde und viele Preise und Lobeshymnen erhalten hat. Rein optisch musste ich meinem Frauchen allerdings zustimmen. Mein Favorit passte nicht unbedingt optimal zu unserer Wohnraum-Gestaltung:

Teufel-System5  versus  concept_s_Varianten

Das Concept S erschien etwa zeitgleich wie Yamaha´s Heimkinoreceiver RX-V2600 im Handel. Beim Concept S handelt es sich um ein Einsteigerlautsprechersystem. Wenn man es allerdings an einem „leistungsstarken“ Receiver/Verstärker betreibt, hat man seine wahre Freude mit dem Set. Der originale Center mit 3 Chassis wurde nach erscheinen des Centers mit 5 Chassis getauscht und dem  Backsurroundbereich wurden noch zwei weitere Säulen spendiert. Die Erweiterung des Systems um einen zweiten aktiven Subwoofer (Yamaha YST 150) im hinteren Bereich machte mein Setup komplett. Zufälligerweise wurde die Kombination aus dem „Yammi“ und den „Teufel´s“ in mehreren Heimkino-Fachzeitschriften als äusserst gelungen bewertet. Dem kann ich auch heute noch, nach mehreren Jahren Betriebszeit, uneingeschränkt zustimmen. Der Sound ist ein Erlebnis… Hier ein schönes You-Tube-Klangbeispiel von den Teufel´s:


Und dann war da noch das Problem mit den Kabeln. Mein Vater hat mir bei der Installation geholfen und ungläubig den Kopf geschüttelt. Er durfte unter Verwendung mehrerer Staubschutzmasken u.a. die Wände schlitzen und die Kabel verlegen…
…meinte anschliessend nur:  „Du bist verrückt…“. Wir haben gemeinsam gut 200m 2 x 4mm^2 Lautsprecherkabel in den Wänden und den Fußboden eingebracht. Versorgt wurde der Wohnraum und die Küche.
Vielen Dank Yamaha für das geniale „Lautsprecher-Management“ und die „Mehr-Zonen-Integration“ des Verstärkers, aber auch für  das „alte“ Design des silbernen RX-V2600 mit bernsteinfarbenem Display. Dieses gefällt mir um Längen besser, als das Aussehen aller aktuellen Yammis…  na ja, ist wohl Geschmacksache…   Übrigens…  Mein Vater war bei der Erstinbetriebnahme des kleinen „Wohnraumkinos“ dabei…  Die DTS-Spur der „Eagles – Hell Freezes Over“ – DVD   (http://www.areadvd.de/dvdreviews/eagles.shtml) bzw. der Raumklang des ersten Ambra-Meisterwerkes , also der „Ambra – Honour & Glory“ – DVD (http://www.digitalvd.de/dvds/5209,AMBRA—Honour–Glory.html) entschädigten uns für die Mühe. Ein breites Grinsen konnten wir uns nicht verkneifen.
Das letzendlich unsere Medienwand nach der Größe (so ein Heimkinoverstärker hat schon seine Maße) bzw. Stellflexibilität des Receivers ausgewählt wurde, muss ich nicht extra erwähnen.
Sicher auch nicht, dass unsere alte Röhre längst gegen eine Sony-Flunder getauscht wurde…
Für das „Großbild-Feeling“ sorgt die Installation einer Motor-Leinwand in Kombination mit einem auf dem Kopf montierten „leisen“ HD-Beamer. Der Sanyo-Projektor ist auch heute (2015), in Zeiten von 3D und 4K mit seinen 22dB Betriebsgeräusch ein sehr angenehmes bzw. leises Wiedergabegerät.

100_0014 100_0015 100_0016 100_0022 100_0023 100_0024 100_0028 100_0030 100_0031 100_0078 100_0082 100_0086 100_0089 100_0092 100_3417 100_3418

Aus Krankheitsgründen mußten wir uns andere Sitzgelegenheiten besorgen. Wir haben im Möbelhaus unseres Vertrauens mehrere Stressless-Produkte angesehen und „test-gesessen“. Vier Möbelserien aus dem Heimkinobereich lassen sich z.B. mit Sektortischen, Armlehntischen bzw. Tisch-Doppelottomane sehr ordentlich in ein Heimkino integrieren:
Stressless-Heimkino´s

Unser Fazit:
„Arion“ und „Space“ waren uns zu groß bzw. gefiel uns die Optik nicht. Wave war uns zu glatt, sah auch im Katalog nicht richtig bequem aus. Die Möbelserie „Legend“ war vor unserem Möbelhaus-Besuch eigentlich die erste Wahl.

Letztendlich kam für meine Frau nur ein Bequemsessel RENO kombiniert mit einem entsprechenden Hocker und für die Männers keine typische Heimkino-Couch, sondern das Modell Wizard in der hohen 2-Sitzer-Ausführung in Frage. Ich habe noch nie so bequem gesessen bzw. gelegen. Die grüne „Paloma“ – Lederausführung ist kein so typisch kaltes Leder, sondern angenehm weich und warm.

Stressless_Couch_Wizard(2Sitzer_hoch_LederPalomaGreen)_SesselReno(M)_2 Stressless_Couch_Wizard(2Sitzer_hoch_LederPalomaGreen)_SesselReno(M)_1

Es fällt auf, dass die Höhe der Couch die hinteren 4 Lautsprecher ziemlich abschottet. In der Realität stört das kaum. Ich habe nach dem Aufstellen der neuen Sitzmöbel den Yamaha die Raumakustik einfach neu einmessen lassen, dann den Subwoofer-Pegel wieder etwas angehoben, damit auch ausreichend „Bums“ vorhanden ist, wenn man leise schaut. Das Ergebnis ist absolut zufriedenstellend.

2014 haben wir es endlich geschafft den lieb gewonnenen Sony-Flat gegen ein „neueres“ 3D-fähiges Modell zu tauschen. Nicht grundlos hab ich mich für den kleinen Bruder des 2013 von der EISA als „Besten europäischen Fernseher des Jahres 2013-2014“ ausgezeichneten KDL55W905 entschieden. Meine Wahl fiel auf den „kleineren“ KDL-40W905, weil er optimal in unsere Medienwand passt und ebenfalls überall gute Bewertungen erhalten hat. Bei der aktuellen 2014ér-Generation gibt es kein 40/42″-Modell mehr, in dem das technisch brilliante Triluminos-Display verbaut wurde. Das fand ich etwas enttäuschend, aber Sony wird seine Gründe dafür haben. Da laut vielen Fachzeitschriften die Bild-Darstellung dieser Sony-Technologie als überragend bzw. als Meilenstein bei der Farbverarbeitung bezeichnet wurde, entschied ich mich für das Topmodell aus 2013 und nicht für einen 2014ér 42-Zöller.

Einziges Problem war, dass ich für den neuen Fernseher ein „Podest“ bauen mußte, um Ihn in der Medienwand optimal aufzustellen. Vielen Dank an meinen Vater für die Unterstützung dabei:

2014-09-12 19.53.40 2014-09-12 19.53.49


 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s