Oculus „WMVR102Q200XJC“ Rift…

Veröffentlicht: Juli 12, 2016 in Arcade, Gemischt, I-Net-Links, PC
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Nach langer Überlegung entschloss ich mich dazu, etwas tiefer in das Thema „Virtuelle Realität“ einzutauchen. Anfangs stand die Frage welches der aktuell auf dem Markt erhältlichen bzw. kommenden Geräte für mich am besten geeignet ist. Als Besitzer einer Playstation 4 wäre theoretisch auch das erst ab Herbst erhältliche Sony-VR-Headset denkbar. Weil ich aber bevorzugt im sitzen spiele, einen leistungsfähigen PC besitze und Flipper-Simulationen, Jump&Run´s, Space-Shooter bzw. Autorennen bevorzuge, entschied ich mich relativ schnell für die Consumer-Version (V1) der „Oculus Rift“ .

Oculus-Rift-Consumer

Ich werde hier meine subjektiven Eindrücke, Erfahrungen und Probleme schildern, um ggf. Anderen die Kaufentscheidung zu erleichtern… oder eben nicht. 🙂.


Inhalt

Einführung in das Thema
Unboxing
Erstinbetriebnahme im Detail
Dies & Das
„interessante“ Videos
Tips und Tricks
Oculus Touch (Allgemeines, Unboxing, Testberichte)
Oculus Touch (Aufbau und Installation)


Meine VR-Erlebnisse

DiscoveryVR, Lucky´s Tale, Mind Unleashed, Elite Dangerous Arena, Oculus First Contact, NVIDIA VR Funhouse
VRporn, Virtual Desktop VR, whirligig, Dead and Buried
Cmoar VR Cinema, New Retro Arcade: Neon, Bullet Train, Toybox, Farlands
Robo Recall, Everspace, BlazeRush

Hier gehts direkt zum VR-Wiki…


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Bestellt habe ich meine Rift „unproblematisch“ am 13.Mai 2016 zu einem Preis von 741,00€ direkt über die „Oculus-Website“ . Paypal ist als Zahlungsmöglichkeit zugelassen. Geliefert wurde das Paket vom UPS-Kurier am 05.Juli 2016, also nach knapp zwei Monaten. Mittlerweile soll sich die Lieferzeit der VR-Brille allerdings auf 1-3 Wochen reduziert haben. Der Kurier war so nett und hat das Paket am vereinbarten Abstellort hinterlegt:

0.KurierLieferung

Was lohnt sich vor einem Kauf zu wissen bzw. zu beachten:

-Rein subjektiv betrachtet dürft Ihr keine „Bildqualität“, wie evtl. vom Monitor gewohnt, erwarten.
Was ich bisher gesehen habe zeigt mir allerdings, dass es Software-Anwendungen mit besserer, andere mit schlechterer Bildqualität gibt. Vielleicht sollte man es anders formulieren… Der visuell qualitative Eindruck hängt stark davon ab, was für Software (Spiel, Video etc.) von der Oculus wiedergegeben wird. Wenn die Oculus laut Medien ein visuell besseres VR-Erlebnis als die „Playstation VR“-Konkurrenz bietet, dann kann ich getrost auf PS-VR verzichten…

-Fehlt Euch ein „zwingend notwendig“ leistungsfähiger PC mit angemessener CPU-, Grafik- und RAM-Performence, dann rechnet lieber vorher die gesamten Anschaffungskosten. Obwohl vom Analysetool wegen meiner „alten“ i7-2600K-CPU nicht als „riftwürdig“ eingestuft, laufen alle Anwendungen bei mir absolut flüssig und ruckelfrei. Möglich macht das bei meinem über 5 Jahre alten PC die auf optimale Spieleleistung getrimmte Übertaktung von @4,6GHz pro Core, die schnelle und leise „Palit GTX980 4GB VRAM Super Jetstream“, ausreichend RAM und sicher auch die im System verbaute Samsung-SSD, auf der sowohl die Oculus-Software, als auch die meisten der VR-Anwendungen installiert sind.

-Hofft auf eine „verständnisvolle“ Partnerin… Plug&Play funktioniert definitiv anders, zumindest bei mir. Dazu später mehr… Evtl. nehmt Ihr der Frau am Tag vor Eurere Rift-Inbetriebnahme ein paar Kirschen ab, helft Ihr diese zu entsteinen und unterstützt weiterhin beim Grütze- bzw. Marmeladekochen bis in die Nacht? 🙂
So war es zumindest bei mir… Evtl. hat Eure Frau/Freundin auch selber viele eigene Hobbys ? Günstig wäre ebenfalls, wenn Eure Kinder am „Erst-Inbetriebnahmetag“ nicht anwesend sind… Die Ablenkung wäre definitiv zu groß. Für die Rift-Inbetriebnahme braucht es Ruhe und Zeit. Habt Ihr keine Personen auf die Ihr Rücksicht nehmen müsst, dann ist alles perfekt… 🙂

-Das körperlich bedingt nicht jeder Mensch für das konsumieren von VR-Inhalten geeignet ist, muss ich an dieser Stelle sicher nicht weiter ausführen. Schaut einfach hier.

-Für die Benutzung der Rift wird ein Drehstuhl empfohlen.

-Oculus Rift unterstütz bis auf weiteres und wegen „Leistungsmangel“ keine Apple-Desktop´s.

-Die „Touch-Controller“ erscheinen laut Medienberichten frühestens im 3.Quartal 2016. Erst dann ist ein „sinnvoller“ Vergleich mit dem HTC Vive möglich. Spiele sind zumindest schon einige geplant bzw. in Entwicklung:

Hier ein empfehlenswerter Test. Viel Spaß beim Lesen.

-Bitte beachtet auch, dass der „geforderte“ Minimal-Grakikprozessor Nvidia GTX 970 nicht in jedem Fall ausreicht, um eine konstante Framerate und somit ein angenehmes VR-Erlebnis zu generieren.

-die Nutzung der Oculus Rift wird offiziell frühestens ab dem 13. Lebensjahr empfohlen

Fünf interessante Fakten über die Rift bzw. das Unternehmen Oculus


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Zusammenfassend möchte ich bemerken, dass das Headset eine für mich durchwachsene visuelle Darstellungsqualität bietet. Das „aha-Erlebnis“ war bei den wenig bisher getesteten Anwendungen aber in jedem Fall gegeben. Die Tonwiedergabe der integrierten Kopfhörer finde ich überragend. Das „räumliche“ Klangerlebnis in Abhängikeit der Kopfposition bzw. die Stimmen- und Soundeffektortung funktionieren für mein Empfinden sehr gut. Die Tonqualität ist super. Das PC-Verbindungskabel der Brille ist lang genug. Hat man die Brille einmal auf dem Kopf, stört das Kabel kaum beim spielen. Ihr benötigt ausreichend Platz und gute „Sicht“ zwischen Sensor und Headset:

24.Wohnzimmer1 25.Wohnzimmer2 26.Wohnzimmer3

…meine Frau konnte die „angestöpselte“ Brille auch noch sitzend auf der Couch benutzen. Die Linsen sollten absolut gerade vor den Augen stehen. Die Linsenstellung (Bildschärfe) kann man unmittelbar an der Brille mit einem kleinen Schieber verändern. Die Brille sitzt bei mir angenehm auf dem Kopf. Nichts drückt und das Gewicht ist auch in Ordnung. Bezogen auf die Installationszeit hat laut einem Vergleichstest zwischen HTC Vive und Oculus Rift letzteres Modell definitiv die Nase vorn. Benötigt man für das HTC-Modell um die 25min, soll die Rift-Installation in einer deutlich kürzeren Zeit möglich sein. Ich würde das an dieser Stelle gerne etwas relativieren. Das kann so sein, wenn man die Rift vermutlich an einem aktuellen PC ohne Grafikkarten-Treiberproblemen installiert. Bei mir lief die Installation, wie im Vorfeld befürchtet, leider etwas suboptimal. Dazu später mehr…


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Hier findet Ihr zur weiteren Einstimmung einen ebenfalls guten und vor allem aktuellen (11.07.2016):
Testbericht
und das dazu gehörige Testvideo… Quelle: 4players – Spielemagazin


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