Archiv für die Kategorie ‘PC’

Nach langer Überlegung entschloss ich mich dazu, etwas tiefer in das Thema „Virtuelle Realität“ einzutauchen. Anfangs stand die Frage welches der aktuell auf dem Markt erhältlichen bzw. kommenden Geräte für mich am besten geeignet ist. Als Besitzer einer Playstation 4 wäre theoretisch auch das erst ab Herbst erhältliche Sony-VR-Headset denkbar. Weil ich aber bevorzugt im sitzen spiele, einen leistungsfähigen PC besitze und Flipper-Simulationen, Jump&Run´s, Space-Shooter bzw. Autorennen bevorzuge, entschied ich mich relativ schnell für die Consumer-Version (V1) der „Oculus Rift“ .

Oculus-Rift-Consumer

Ich werde hier meine subjektiven Eindrücke, Erfahrungen und Probleme schildern, um ggf. Anderen die Kaufentscheidung zu erleichtern… oder eben nicht. 🙂.


Inhalt

Einführung in das Thema
Unboxing
Erstinbetriebnahme im Detail
Dies & Das
„interessante“ Videos
Tips und Tricks
Oculus Touch (Allgemeines, Unboxing, Testberichte)
Oculus Touch (Aufbau und Installation)


Meine VR-Erlebnisse

DiscoveryVR, Lucky´s Tale, Mind Unleashed, Elite Dangerous Arena, Oculus First Contact, NVIDIA VR Funhouse
VRporn, Virtual Desktop VR, whirligig, Dead and Buried
Cmoar VR Cinema, New Retro Arcade: Neon, Bullet Train, Toybox, Farlands
Robo Recall, Everspace, BlazeRush

Hier gehts direkt zum VR-Wiki…


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Bestellt habe ich meine Rift „unproblematisch“ am 13.Mai 2016 zu einem Preis von 741,00€ direkt über die „Oculus-Website“ . Paypal ist als Zahlungsmöglichkeit zugelassen. Geliefert wurde das Paket vom UPS-Kurier am 05.Juli 2016, also nach knapp zwei Monaten. Mittlerweile soll sich die Lieferzeit der VR-Brille allerdings auf 1-3 Wochen reduziert haben. Der Kurier war so nett und hat das Paket am vereinbarten Abstellort hinterlegt:

0.KurierLieferung

Was lohnt sich vor einem Kauf zu wissen bzw. zu beachten:

-Rein subjektiv betrachtet dürft Ihr keine „Bildqualität“, wie evtl. vom Monitor gewohnt, erwarten.
Was ich bisher gesehen habe zeigt mir allerdings, dass es Software-Anwendungen mit besserer, andere mit schlechterer Bildqualität gibt. Vielleicht sollte man es anders formulieren… Der visuell qualitative Eindruck hängt stark davon ab, was für Software (Spiel, Video etc.) von der Oculus wiedergegeben wird. Wenn die Oculus laut Medien ein visuell besseres VR-Erlebnis als die „Playstation VR“-Konkurrenz bietet, dann kann ich getrost auf PS-VR verzichten…

-Fehlt Euch ein „zwingend notwendig“ leistungsfähiger PC mit angemessener CPU-, Grafik- und RAM-Performence, dann rechnet lieber vorher die gesamten Anschaffungskosten. Obwohl vom Analysetool wegen meiner „alten“ i7-2600K-CPU nicht als „riftwürdig“ eingestuft, laufen alle Anwendungen bei mir absolut flüssig und ruckelfrei. Möglich macht das bei meinem über 5 Jahre alten PC die auf optimale Spieleleistung getrimmte Übertaktung von @4,6GHz pro Core, die schnelle und leise „Palit GTX980 4GB VRAM Super Jetstream“, ausreichend RAM und sicher auch die im System verbaute Samsung-SSD, auf der sowohl die Oculus-Software, als auch die meisten der VR-Anwendungen installiert sind.

-Hofft auf eine „verständnisvolle“ Partnerin… Plug&Play funktioniert definitiv anders, zumindest bei mir. Dazu später mehr… Evtl. nehmt Ihr der Frau am Tag vor Eurere Rift-Inbetriebnahme ein paar Kirschen ab, helft Ihr diese zu entsteinen und unterstützt weiterhin beim Grütze- bzw. Marmeladekochen bis in die Nacht? 🙂
So war es zumindest bei mir… Evtl. hat Eure Frau/Freundin auch selber viele eigene Hobbys ? Günstig wäre ebenfalls, wenn Eure Kinder am „Erst-Inbetriebnahmetag“ nicht anwesend sind… Die Ablenkung wäre definitiv zu groß. Für die Rift-Inbetriebnahme braucht es Ruhe und Zeit. Habt Ihr keine Personen auf die Ihr Rücksicht nehmen müsst, dann ist alles perfekt… 🙂

-Das körperlich bedingt nicht jeder Mensch für das konsumieren von VR-Inhalten geeignet ist, muss ich an dieser Stelle sicher nicht weiter ausführen. Schaut einfach hier.

-Für die Benutzung der Rift wird ein Drehstuhl empfohlen.

-Oculus Rift unterstütz bis auf weiteres und wegen „Leistungsmangel“ keine Apple-Desktop´s.

-Die „Touch-Controller“ erscheinen laut Medienberichten frühestens im 3.Quartal 2016. Erst dann ist ein „sinnvoller“ Vergleich mit dem HTC Vive möglich. Spiele sind zumindest schon einige geplant bzw. in Entwicklung:

Hier ein empfehlenswerter Test. Viel Spaß beim Lesen.

-Bitte beachtet auch, dass der „geforderte“ Minimal-Grakikprozessor Nvidia GTX 970 nicht in jedem Fall ausreicht, um eine konstante Framerate und somit ein angenehmes VR-Erlebnis zu generieren.

-die Nutzung der Oculus Rift wird offiziell frühestens ab dem 13. Lebensjahr empfohlen

Fünf interessante Fakten über die Rift bzw. das Unternehmen Oculus


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Zusammenfassend möchte ich bemerken, dass das Headset eine für mich durchwachsene visuelle Darstellungsqualität bietet. Das „aha-Erlebnis“ war bei den wenig bisher getesteten Anwendungen aber in jedem Fall gegeben. Die Tonwiedergabe der integrierten Kopfhörer finde ich überragend. Das „räumliche“ Klangerlebnis in Abhängikeit der Kopfposition bzw. die Stimmen- und Soundeffektortung funktionieren für mein Empfinden sehr gut. Die Tonqualität ist super. Das PC-Verbindungskabel der Brille ist lang genug. Hat man die Brille einmal auf dem Kopf, stört das Kabel kaum beim spielen. Ihr benötigt ausreichend Platz und gute „Sicht“ zwischen Sensor und Headset:

24.Wohnzimmer1 25.Wohnzimmer2 26.Wohnzimmer3

…meine Frau konnte die „angestöpselte“ Brille auch noch sitzend auf der Couch benutzen. Die Linsen sollten absolut gerade vor den Augen stehen. Die Linsenstellung (Bildschärfe) kann man unmittelbar an der Brille mit einem kleinen Schieber verändern. Die Brille sitzt bei mir angenehm auf dem Kopf. Nichts drückt und das Gewicht ist auch in Ordnung. Bezogen auf die Installationszeit hat laut einem Vergleichstest zwischen HTC Vive und Oculus Rift letzteres Modell definitiv die Nase vorn. Benötigt man für das HTC-Modell um die 25min, soll die Rift-Installation in einer deutlich kürzeren Zeit möglich sein. Ich würde das an dieser Stelle gerne etwas relativieren. Das kann so sein, wenn man die Rift vermutlich an einem aktuellen PC ohne Grafikkarten-Treiberproblemen installiert. Bei mir lief die Installation, wie im Vorfeld befürchtet, leider etwas suboptimal. Dazu später mehr…


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Hier findet Ihr zur weiteren Einstimmung einen ebenfalls guten und vor allem aktuellen (11.07.2016):
Testbericht
und das dazu gehörige Testvideo… Quelle: 4players – Spielemagazin


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Ich habe mir überlegt, dass eine Seite mit „seltenen“ Tips und Tricks meinen Blog gut ergänzen würde. In die jeweiligen Lösungsfindungen habe ich meist viel Zeit investiert bzw. aufwendig das Internet durchforstet. Es handelt sich oftmals um Themen, welche man nicht in jeder Zeitschrift einfach so nachlesen kann. Alles „Ohne Gewähr…“  🙂

Überblick:

Seite 2
1. Windows => Problem Standard-Programme
2. Unix => „nicht“ löschbare Dateien entfernen
3. Einstellungen SecureCRT(Global-SessionOptions)
4. sinnvole Firefox-Plugins / „plugin-container.exe“ dauerhaft abschalten / Addons automatisch installieren / Java „reaktivieren“ (ab FF52-32Bit-Version)
5. Windows => Autoruns/Autostarts abschalten; bei CPU-Auslastungsproblemen die Prozesspriorität anpassen

Seite 3
6. WLAN-Kanäle
7. Windows => Update/Lizenzserverabfragen unterbinden
8. Aktuelle ProxyServerList
9. Unix => vi: „Terminal to wide“-Fehler
10. Online-Link-Decrypter

Seite 4
11. CD/DVD-Covermaß
12. Windows XP – AdminUser erstellen
13. Windows: CD/DVD/CDR-Geräte werden vom System nicht mehr erkannt
14. Kaspersky Internet Security verhindert korrekte Darstellung von Captcha-Mosaiks => Bsp.: sharelinks.biz
15. Outlook-Versand bzw. Empfang gesperrter Dateitypen freigeben

Seite 5
16. Fehlermeldung: „click.asp“ beim InternetSurfen, bzw. WebSites werden im Browser nicht angezeigt
(=>Update für KIS2015/2016!)
17. WE*GE*REIN
18. Apple-Jailbreaked-iPhone-Cydia-Apps/Quellen/Wissenswertes
(ca. 70 Gründe Euer Iphone sofort zu jailbreaken 🙂 )
19. WISO-Sparbuch druckt´s nicht
20. Einstellen, was Firefox tun soll

Seite 6
21. PC – Xbox 360 Wireless Adapter für Windows selbst reparieren
22. Zugangsdaten T-Mobile-Hotspot anfordern
23. „Pangu“-Jailbreak für iOS 7.1.x hängt in der „Injecting Bundles“-Phase
24. Falscher Ton beim Iphone E-Mail Empfang unter iOS7
25. Wer braucht schon „boerse.bz“ ???

Seite 7
26. neue iTunes-Version lässt sich nicht installieren  („Apple Application Support was not found“-Fehler; Apple Mobile Device -Dienst startet nicht; Registry: Schlüssel konnte nicht geöffnet werden: UNKNOWN\Components\xxx)
27. iTunes auf anderen Rechner umziehen
28. Tastenkombination zum Monitorbild-Drehen
29. Mehrere Elemente im Outlook(2010) gleichzeitig ändern (z.B. das Kontaktfeld Land/Region)
30. YouTube-Playlisten filtern und teilen

Seite 8
31. OPA ersetzen…  Aber Wie??? 🙂
32. CBH Captcha Solver vorübergehend im Jdownloader abschalten
33. Firefox-Plugincheck/Plugin-De- bzw. Neuinstallation
34. Iphone/Ipad: WLAN-Passwort eines bekannten Netzwerkes ändern
35. Windows Fenster mit der Tastatur verschieben

Seite 9
36. PDF-Dokument dauerhaft drehen; div. Dokumente beliebig konvertieren
37. Blockierte Skype-Kontakte komplett löschen / Cacheverzeichnis leeren
38. Üble Gerüche bekämpfen
39. Photoshop startet nicht => Fehler „Einstellungen-Datei wurde gelöscht“
40. Festplatten-Speichfresser loswerden

Seite 10
41. Windows 7 – Designs (speziell Hintergrundbilder) anpassen
42. IPAD-only App auf iPhone installieren (LVZ mit iPhone lesen)
43. Firefox blockiert Dailymotion: „Nervigen“ – Mixed-Content-Blocker abschalten
44. Iphone/Ipad: Alle installierten „Apps“ anzeigen (inklusive Ordner)
45. BootBug (Rechner startet vor dem Durchbooten mehrmals neu) ASUS-Motherboard (P8P67 deluxe) beseitigen

Seite 11
46. Adobe Acrobat => pdf-Seiten zuschneiden und Dateigrößen verringern
47. Screenshots im UEFI-BIOS machen
48. DSR(Dynamic Super Resolution)/Downsampling im NVIDIA-Treiber freischalten / NVIDIA-Treiber optimal einstellen
49. Probleme bei der Darstellung der Windows-Icons auf Desktop bzw. in Taskleiste beseitigen
50. Probleme mit APP´s bzw. regulären In-App-Käufen eines „cracked“ Jailbreak-Phone´s lösen

Seite 12
51. Sommer-Winterzeit umstellen => Casio-Chronograph (z.B. Modell 5061)
52. „Echten“ Win7-Admin aktivieren/Besitzrechte eines Verzeichnisses übernehmen => danach Vollzugriff einrichten
53. DVD-„img“ in DVD-„iso“ – Datei verlustfrei wandeln
54. Ameisen im Haus? …so bekommst Du sie raus…
55. NVIDIA – Treiberupdate blockiert Sekundär-Bildschirm (z.B. LCD-TV über miniHDMI)

Seite 13
56. Win7/8: Upgrade Offer Windows 10 Symbol aus der Taskleiste verbannen
57. curl (meine Provider IP über Konsole ermitteln und an DDNS-Anbieter mit Befehl übergeben)
58. Workaround „Codex-Realease-Game-Installer“
59. Synology: logischer Volume-Crash nach DSM-Update
60. Word: Änderungsprotokollierung abschalten

Seite 14
61. iPhone/iPad: WLAN-Priorisierung => automatisches WLAN-Verbinden beeinflussen
62. Teamviewer sendet scheinbar keine Buchstaben mehr ans Zielsystem
63. Kalendervorlagen (Excel, Word, PDF / Feiertage / Ferien u.s.w.)
64. Windows 10 – Zeugs (regFile für Rechteübernahme, kein Vollbild bei Spielen, Godmodus etc.)
65. Bestes Klebe- bzw. Isolierband

Seite 15
66. StarCitizen: Launcher Probleme
67. Synology: root-Zugriffs-Probleme nach Update auf DSM 6.x
68. Synology: HOME-Dir-Probleme nach NAS-Update auf DSM 6.x
69. Die Sache mit der Magenta/Telekom-Cloud (Empfehlungen für Pic´s und Videos)
70. Desktop aufräumen – kostenlose Fences-Alternative: „Nimi Places“

Seite 16
71. Reparatur eines Schwibbogens
72. iTunes erkennt nach einem Update kein iPad oder iPhone
73. „mehrere Zeilen“ / „blockweise“ dateiübergreifend Anpassen/Ersetzen/Suchen (z.B. im html-Quelltext)
74. Bildschirmschoner deaktivieren / Computer gesperrt verhindern
75. Zugriff auf mit Linux-FS (z.B.Ext3) formatierte Datenträger vom Windows-PC

Seite 17
76. empfehlenswerte, Bisphenol A-freie Trinkflasche
77. PC Magazin: (Il)legale Tricks: Demo saugen, als Vollversion benutzen
78. Mini-Maglite AA zeitgemäß umrüsten
79. Akkus, Netzteile, Wechselrichter etc.
80. Synology: Video-Tagging auf Deutsch umstellen; DTS-Transkodierung ermöglichen

Seite 18
76. Tipps zur Störungsmeldung eines Telekom-IP-Anschlusses, Uptime-Robot, Wissenswertes zur Fritzbox
77. Geschirrspülmittel in der Spülmaschine => Aquastop aktiv => keine Wasserzufuhr mehr möglich => E:15 – Fehler
78. RC Modell-Racingboot FeiLun FT012 …viel Spaß für wenig Geld 🙂
79. MS Access: Erstellen einer Abfrage basierend auf mehreren Tabellen
80. Nie wieder bohren – Geniale Befestigung von Bad-Zubehör

Seite 19
81. 1password – Browser-Extension ohne Funktion
82. Interessantes, rund um den Alexa-Sprachassistenten
83. Kaspersky Internet Suite verhindert Outlook-Nachrichtenübermittlung
84. Windows 10: Anwendung/Prozess über einen Taskleisten-Shortcut beenden


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Langeweile? …muß nicht sein…

Veröffentlicht: März 24, 2014 in Arcade, I-Net-Links, PC
Schlagwörter:, , ,
Auf einem "nicht" Flash. bzw. JAVA-fähigen Endgerät, probiert es gar nicht!
(Warum hab ich nur so viel Kohle für Produktdesign und Marken-Image bezahlt?)
...grübel grübel...  =>  Ich liebe meinen Personal-Computer !!!

######################## >> Spaß - Anfang << ########################

Pac Man Classic Arcade
Spiele Pacman, das klassische Spiel, hier kostenlos. Pac Man war ein Meilenstein bei den Spielhallenspielen, 
sorgte für umfangreiche Berichterstattung und wurde ein Riesenerfolg in den USA. Sein Erfolg liegt
hauptsächlich an seiner Einfachheit, Spielweise und der Schaffung eines neuen Genre. Zu dieser Zeit existierten
nur Weltraum-Ballerspiele und einige Sportspiele (wie Pong).

Ms. Pac Man
Ms. Pac Man ist ein von Midway als Nachfolger von Pac-Man produziertes Arcade-spiel. Es enthält einen anderen
Irrgarten als das normale Pac Man Spiel.

Commando
Remake des Spiels Commando für den Commodore 64.

King of Fighters
The King of Fighters klassisches Beat-em-Up Arcade-Spiel.

Bubble Bobble
Bubble Bobble klassisches Arcade-Spiel. Bubble Bobble wurde für NES, Atari ST, Amstrad und Amiga konvertiert.
Fange die Monster in den Blasen und lasse sie platzen.

Bubble Bobble 2
Bubble Bobble 2 ist der Nachfolger von Bubble Bobble. Du spielst Bub und Bog und dein Ziel ist es, die
Bösewichter in den von dir abgeschossenen Blasen zu fangen und dann platzen zu lassen.

Metal Slug
Metal Slug ...absoluter Kult :-)

Flappy Bird
Fliege den flatternden Vogel durch die grünen Röhren für Punkte. Drücke Leertaste, um mit den Flügeln
zu schlagen.

Puzzle Bobble
Das klassische Puzzle Bobble Arcade-Spiel. Spiele als Bub und Bob, verbinde 4 Blasen mit der gleichen Farbe, um
sie vor Ablauf der Zeit zum Platzen zu bringen. Puzzle Bobble war auch in den USA und zeitweise in Europa als 
Bust-a-Move bekannt. Puzzle Bobble wurde 1994 veröffentlicht.

Angry Birds
Angry Birds ist eines der erfolgreichsten Mobiltelefon-Spiele aller Zeiten. Es wurde sprungartig populär auf dem 
iPhone mit mehr als 12 Millionen verkaufter Kopien und verbreitete sich dann auf viele andere Telefone,
Konsolen und Computer.

Arkanoid
Arkanoid Flash Arcade-Spiel. Break-Out ähnliches Arkanoid Spiel.

Schach
Spiele Schach, das klassische Brettspiel onlie kostenlos bei Klassik Spiele Arcade. Schach gibt es sei 1500 Jahren.
Computerschach kamm in den 1970er Jahre auf und zu dieser Zeit begannen Schach-Computerspiele
aufzutauchen. Schach wurde auf vielen Konsolen veröffentlicht.

Bomb Jack
Bomb Jack Arcade-Spiel. Hole die Bomben und meide die Bösewichter.

Prince of Persia
Prince of Persia ist berühmt für seinen Sprung vorwärts im Bereich der Animationskunst.

Nebulus Frog Tower
Leite Nebulus den Frosch um den Turm herum in diesem klassischen, puzzleähnlichen Amigaspiel.

Simon
Spiele das Simon Memoryspiel hier kostenlos. Simon ist ein Memoryspiel, das Farben und Klänge verwendet,
um dir beim Erinnern der Muster zu helfen. Atari veröffentlichte 1978 eine Handheld-Version von Simon.

Connect4 (Vier gewinnt)
Das klassische Connect 4 Brettspiel (dt. "Vier gewinnt"). Verbinde 4 deiner Steine, um zu gewinnen, entweder
in Linie oder diagonal.

Sudoku
Spiele Sudoku, das klassische Puzzlespiel bei Klassik Spiele Arcade. Das Ziel ist es, ein 9x9 Gitter mit Ziffern zu
füllen, so dass jede Spalte, jede Reihe und jedes der neun 3x3 Teilgitter alle Zahlen von 1 bis 9 enthalten.

Frogger
Klassisches Frogger Arcade-Spiel in Flash. Hilf dem Frosch über die Straße, ohne überfahren zu werden.

Galaga
1981 herausgegeben von Namco, ist Galaga ein Weltraum-Ballerspiel. Galaga ähnelt Galaxian, da es dessen
Nachfolger ist. Der Spieler steuert ein Raumschiff und schießt auf Gruppen von Alien-Raumschiffen, die 
gelegentlich angreifen.     

Zenon Mega Blast
Zenon Mega Blast ist ein Remake von dem Xenon Mega Blast Spiel.

R-Type
Weltraum-Ballerspiel. Level eins und zwei. 

Varth
Spiele ein Remake von Varth, dem klassischen, vertikal scrollendem Flugzeug-Ballerspiel von Capcom.

Ruff 'n' Tumble
Ruff 'n' Tumble ist ein klassisches Commodore Amiga Spiel. => Hopsen und Ballern :-)

International Karate Plus
IK+ (International Karate Plus) Flash-Spiel, kostenlos online spielbar. International Karate Plus wurde
1988 veröffentlicht und war ein Riesenhit auf Commodore 64, Amiga und Atari ST.

Hexxagon
Dies ist ein berühmtes Web-Puzzle / Strategie-Spiel, in dem du das Brett mit deinen Steinen erobern musst.
Deren Steine verwandeln sich in deine, wenn du deinen Stein neben die des Gegners bringst.

Raze
Online-Ballern...   have Fun :-)

Thing Thing Arena 3
Ist etwas für große Kinder...  bzw. arcadefreaks

Wings Of Fury Reloaded
Ein Remake des Original C64 Spiels Wing of Fury. Befehlige Dein Flugzeug im Pazifikkrieg
während des 2. Weltkriegs.

Wings Of Fury Reloaded 2
Möchtest Du durch die Lüfte fliegen und im 2. Weltkrieg um den Sieg kämpfen? Es ist an der
Zeit, Dein Kampfflugzeug im 2. Weltkrieg zu fliegen und die Missionen abzuschließen!

######################### >> Spaß - Ende << #########################

Most Wanted…

Veröffentlicht: März 11, 2014 in Gemischt, Heimkino, I-Net-Links, PC
Schlagwörter:, ,

1.
Es gibt so Sachen von denen hört man eher zufällig…
Jeder verbindet mit bestimmten Dingen oder Personen viele schöne Kindheitserinnerungen. Eine dieser Personen ist für mich definitiv der amerikanische Videospielentwickler Chris Roberts. Mit seiner genialen Weltraum-Saga „WingCommander“ hat er bei mir und meinen Freunden  in jungen Jahren für viele adrenalinreiche Stunden gesorgt. Es war nicht unbedingt nur der Reiz des Spieles, sondern auch die Versuche aus der damals üblichen Hardware, wir sprechen hier von PC´s mit 286/386ér Prozessor, sehr wenig Speicher und Taktraten von 40MHz, das mögliche Maximum an Performence heraus zu kitzeln. Startdateien wurden angepasst, spezielle Speicheroptimierer installiert. Man versuchte alles, um genau den ersten Teil der Saga möglichst flüssig zum laufen zu bekommen. Und dann war „WingCommander 1“ meiner Meinung nach auch das erste PC-Spiel, für das es sich wirklich gelohnt hat, eine zusätzliche Soundkarte vom Typ „Soundblaster“ in den Rechner zu schrauben… WingCommander setzte die Meßlatte für zukünftige Spiele-Entwicklungen extrem hoch.


Und heute(2014), 24 Jahre nach Erscheinen des ersten WingCommander… wir sind mittlerweile erwachsen. Die sich in unserem Besitz befindliche Hardware hat ein tausendfach höheres Leistungspotential als damals…
Chris Roberts werkelt mit seinem Studio an einer würdigen Wiederauferstehung des Weltraum-Flugsimulations-Genres. Die ersten Bilder, Videos machen einfach Lust auf mehr. Ich bin mit Sicherheit nicht der Einzige, der sich „Star Citizen“ herbei sehnt… 🙂
=> Hier ein wenig Hintergrundwissen…
=> Bildgewaltige Trailer zu der Perle:        …definitiv eines meiner Most Wanted´s…







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Gugge mal…

Veröffentlicht: Februar 24, 2014 in Gemischt, I-Net-Links, PC, Persönliches
Schlagwörter:, , , , ,

Ursprünglich wollte ich bereits Anfang 2013 ein oder zwei IP-Cams auf meinem Grundstück installieren. Krankheitsbedingt musste ich dieses Vorhaben ins Jahr 2014 verschieben. Die Möglichkeit, von überall einen Blick auf die eigenen vier Wände  zu werfen, klang für mich sehr verlockend. Da ich auf diesem Gebiet bisher selbst ein Unwissender war, werde ich diesen Beitrag dazu benutzen, um meine Erkenntnisse mit den Lesern zu teilen. Den Reaktionen von Bekannten bzw. Kollegen konnte ich entnehmen, dass bei der von mir gewählten Cam die Bildqualität bzw. Leistungsfähigkeit im Nachtbetrieb von größtem Interesse war. Aus diesem Grund findet Ihr hier zu Beginn einige Video-Beispiele bzw. einen Link zum Livestream:

Bei der  „Nachtaufnahme 1“  erkennt man gut , dass sich die Cam sehr schnell in einem horizontalen Bereich von 355° schwenken lässt. Die Ausleuchtung der Umgebung ist in einem Umkreis von ca. 10-15m ausreichend hell. Trifft das Infrarot-Licht der LED´s auf eine geputze Wand, wird das Licht zurückgeworfen und stört das Videobild entsprechend. Entweder hängt man die Kamera anders auf, oder aber man verwendet nur einen bestimmten Winkel des Sichtbereiches.

Bei der  „Nachtaufnahme 2“  kann man erkennen, dass auch der vertikale Schwenkbereich von 180° vollkommen ausreichend ist, um eine größere Fläche zu überwachen.

Hier gibts einen Link zur „Live-View“ meiner Garagen-Cam. Da es für mich (ich=IP-Cam-Noob) nicht so einfach ist, einen RTSP-Stream der Cam abzugreifen und unmittelbar in die WEB-Seite einzubinden, stelle ich die Sicht zumindest vorerst über den Anbieter „Click2Stream“ zur Verfügung. Vergrößert mal das Fenster, mit dem „2Pfeil-Button“. Bei schönem Wetter und Tageslicht kann man die Bildqualität recht gut beurteilen.

Es hat sich herausgestellt, dass die Wiedergabe der  RTSP-Streams (z.B. rtsp://user:PW@xxxxx.dyndns.org/11) ausserhalb meines Home-LAN´s  über VLC nicht immer problemlos möglich ist. Beispielsweise vermute ich bei mir auf Arbeit die firmeneigene Firewall als Ursache dafür. Ich gehe davon aus, dass die für RTSP benötigten IP-Ports entsprechend geblockt werden. Meine Cam nutzt 3 IP-Ports. Neben dem Standard-TCP-Port 554 verwendet die CAM ebenfalls die UDP-Ports 6600 bzw. 6602. Ich vermute, dass jeder der 3 Ports für einen der 3 in der Cam konfigurierbaren Streams(Bitrate/Auflösung etc. verschieden) genutzt wird. Der Zugriff auf die Streams von ausserhalb ist aber nach erfolgter DynDNS-Konfiguration in der Cam bzw. im Router z.B. mit einer Iphone-App problemlos möglich. Dazu später mehr…

==> Wollen wir beginnen… 🙂

Am Anfang meiner IPcam-Bemühungen brauchte ich erst ein wenig Hintergrundinformationen, um eine Kaufentscheidung bzgl. Cam-Modell und Art treffen zu können. Der Markt ist was die Hersteller, die Modelle, die Techniken bzw. Einsatzzwecke und Features betrifft, nicht problemlos überschaubar. Einen ersten Überblick vermittelt dieser Artikel. Einer meiner Kollegen hat 6 IP-Cams verschiedener Hersteller bereits in seiner Verantwortung. Folgende Empfehlungen gab er mir mit auf den Weg:

=> Auf diese Punkte mußt du beim Kauf achten:
-Auflösung: 640 x 480 bis 1600 x 1200 Pixeln je höher desto besser
-Größe des Bildsensors: 1/4 bis 2/3 Zoll je höher desto besser
-Brennweite: hier ist es genau umgekehrt, je kleiner desto besser kleiner als 4 ist hier Trumpf
-Und wenn Nachtsicht gewünscht => das genug Infrarot LED´s (ab 30)vorhanden sind oder du mit Infrarotscheinwerfern nachhilfst. Und die Cam´s sollten IR-Cut Filter haben.

Er hat mir einige Modelle mit Vor- bzw. Nachteilen benannt. Letztendlich hat er mir eine IP-Cam aus China empfohlen, die technisch absolut innovativ beworben wird, mit der er selbst allerdings noch keine Erfahrung hat. Der Preis von ca. 100€ hat mich letztendlich überzeugt. Leider war sein empfohlenes Angebot auf eBay bereits ausgelaufen und ich mußte mir die Cam bei einem anderen Anbieter suchen. Hier findet Ihr das entsprechende Angebot. Es handelt sich um die H3-V10R, eine 720p-Outdoor/WLAN-Dome-Cam des Herstellers EasyN.

H3-V10R

Gesagt, getan.. Bestellt..
Das Geld wurde im Vorfeld mittels PayPal nach China überwiesen. Die Lieferung erfolgte absolut problemlos innerhalb von 14Tagen. Ich hatte diesmal Glück. Der Zoll hatte kein Interesse an dem Paket. 🙂
Folgende Unboxing-Bilder zeigen, wie die Cam angeliefert wird und was das Paket enthält, oder aber eben nicht 🙂 …

Paket1 Paket2 Paket3_geöffnet Paket4 Paket5_Blick von oben Paket6_Lieferumfang Paket6_sehrSolide

Wie das geschulte Auge erkennen kann, fehlen sowohl Installations-CD und Handbuch. Einzig ein chinesischer „Quick-Install-Guide“:

QuickInstall

lag als Lektüre dem Paket bei. Die Bilder und Schriftzeichen sind vollkommen selbsterklärend 🙂 . Was benötigt es mehr, als eine Strippe zum Router bzw. zum Netzteil?

Und dann war Wochenende. Schönes, angenehmes Wetter…
Ich hatte richtig Lust nun endlich zur Tat zu schreiten. Also überlegte ich, wo ich die Cam am sinnvollsten montiere.
Der Standort muss noch vom WLAN ohne weitere Aufwände erreichbar sein und es sollte ein möglichst großer Überwachungsbereich erfasst werden. Ich denke, ich habe für mein Grundstück den optimalen Standort gefunden. Durch die Dome-Bauweise der Cam lassen sich nun aus der Ferne 2 Grundstückseinfahrten, der Hof, der Hauseingang, die Mülltonnen und das Tor zum Teich mit nur einer einzigen Cam überwachen.
Also schraubte ich die Cam unters Garagendach. Netzwerkanschluß, Reset-Schalter und Stromzufuhrbuchse wurde in einer Feuchtraum-Aufputzdose untergebracht. Das kurze Stromkabel musste ich aufschneiden und verlängern. Der bei der Telekom in den Hauptverteilern eingesetzte braun/weiße-Schaltdraht eignete sich hervorragend dafür. Für die Kabelführung zur Steckdose in meiner Garage nutzte ich schmalen, braunen Kabelkanal. Der fällt unter der Garagenverkleidung fast nicht auf. Hier ein paar Eindrücke der fertigen Montage:

Montage1_UnterGaragendach Montage2_UnterGaragendach Montage3_Blick von Einfahrt Montage4_IRLed1 Montage4_IRLed2

Und am Sonntag Abend…  Da fiel es mir wie Schuppen von den Augen…
Ich als Netzwerktechniker sollte es doch besser wissen. Ich war so voller Enthusiasmus, dass ich gar nicht daran gedacht habe, wie denn die WLAN-Konfiguration in die Cam kommt. Sehr blöd… Na ja, egal. Bei einer netten Kollegin von Arbeit konnte ich mir ein 30m LAN-Patchkabel ausleihen. Am Montag Abend habe ich dann zwecks Erstinbetriebnahme das Kabel von meinem Router bis zur Cam aus dem Fenster über den Hof gezogen. Zugegeben… Das sah schon ein wenig russisch aus, aber auch das ist egal. Bloß gut, dass ich die Cam nicht im Garten installiert hatte.  🙂

Wie die Inbetriebnahme von statten ging, erklär ich schrittweise:

1. Nach dem Verbinden der Cam mit dem Router über Ethernet, wurde der Kamera von meinem Router die IP-Adresse 192.168.100.115 zugewiesen. Eine IP-Verbindung von meinem PC zur Cam war sofort möglich:
1_CamDHSP_IPok

2. Das erste Anmelden an der Cam erfolgt über den in der Kamera herstellerseitig vorkonfigurierten Remote-Zugriff mittels Browser über die Web_Seite „http://aifhg.easyn.hk/„. Man wird nach User und Passwort gefragt. Im Auslieferungszustand lautet die Kombination admin/admin. Nun entscheidet man, ob eine Verbindung von einem PC-Browser, einem Java-fähigem-Mobil-Device oder aber von einem Gerät aus Apple´s-Eierphone-Welt aufgebaut werden soll. Ihr könntet Euch an der Cam in Chinesisch anmelden. Ich empfehle Euch aber Englische Sprache… 🙂
2_AnmeldungChinaRemote_DynDNSok  3_WieEinloggen
=> Das der chinesische Remotezugang abgeschalten bzw. die Login-Daten im Laufe der Konfiguration geändert werden sollten, bedarf sicher keiner Erklärung. Nicht vergessen!!!

3. Nach dem Einloggen seht Ihr ein „chinesisches“ ActiveX-Control im Browser, mit dem Ihr auf die Streams zugreifen, die Kamera steuern bzw. konfigurieren könnt. Ihr werdet aufgefordert eine aktuelle Version zu laden. Dies solltet Ihr auch tun, sonst funktioniert gar nichts. Nach dem Download/Einspielen des aktuellen ActiveX-Controls erhaltet Ihr eine englische Menüführung. Mein Chinesisch ist eh nicht so gut 🙂 …
4.WebPluginChinesisch-ControlFehlt  5.AvtiveX-ControlInstall 6.WebPluginEnglisch_keinBild
=> Und da war es nun, mein allererstes größeres Problem. Bis ich dies lösen konnte vergingen ein paar Tage. Der chinesische Herstellersupport hatte auch keine Idee 😦 . Ich hatte nun zwar eine IP-Verbindung zur Cam und ein funktionierendes ActiveX-Control im Browser, aber leider keinerlei Bild… Ich wollte die Cam schon wieder abbauen und zurücksenden, bis ich mehr oder weniger durch Zufall  festgestellt habe, dass das Control seine Arbeit korrekt verrichtet und sich die Kamera problemlos in jede Richtung bewegen lies. Wie habe ich das nun ohne Bild festgestellt..?   Ganz ohne Bild war es dann doch nicht… Zwischenzeitlich hatte ich mir die EasyN-Eierphone-App geladen, konfiguriert und gestartet. Zum Handy wurde das Cam-Bild problemlos übertragen. Das Bild folgte auf dem Handy tatsächlich auch allen Bewegungen, welche ich im Browser-Plugin ausgelöst hatte. D.h., die Cam war vollständig o.k. Die Ursache meiner Probleme mußte ich auf meinem PC suchen und beseitigen… Ich will hier keinen auf die Folter spannen. Sollte es Euch ähnlich ergehen, dann überlegt, ob Ihr evtl. Kaspersky-Internet-Security auf Eurem Desktop zum Schutz verwendet…  Ihr bekommt das Bild im Browser, wenn Ihr im KIS-Modul „Web-Anti-Virus“ die IP-Adresse Eurer Cam(auf dem Bild hab ich mir schon eine feste vergeben) bzw. dyndns für den Remote-Access als vertrauenswürdig einstuft:
Kaspersky

4. Betätigt Ihr im Browser-Plugin nun den „Options“-Button, erreicht Ihr das Konfigurationsmenü der Cam. Als erstes schau ich mir über „System Settings“ die „Device Info“ (zeigt bspw. Netzwerk-Konfiguration und Software- Applikationsversion) an. Auf diesem Screenshot erkennt Ihr, dass ich bereits eine feste IP-Adresse, Google-DNS u.s.w vergeben habe. Über dieses Menü könnt Ihr übrigens auch direkt auf die intern verbaute 4GByte-SD-Card zugreifen, um aufgenommene Fotos und Videos abzuspielen:
7_DeviceInfo_DHCP

5. Als nächsten Schritt wollte ich die Cam mittels NTP-Server und Zeitzone synchronisieren. Dies sollte normalerweise über den Menüpunkt „Time Settings“ möglich sein. Es funktioniert aber leider nicht. Nach zweimaliger Rücksprache mit dem chinesischen EasyN-Support („there is no time setting option on the p2p software.sorry about the situation you met,best method to set time is via sync to pc.„) zeigte sich, dass hier verm. ein Software-Bug vorliegt bzw. das Feature noch nicht korrekt in die SW/Cam implementiert wurde. Die Kamera lässt sich aber unkompliziert mittels der „Synchronized to PC“-Funktion mit der aktuellen Zeit versorgen.
8_Zeiterror 9_PC-TimeSync

6. Das „System Maintenance“ – Menü bietet Euch die Möglichkeit die IPCam zu booten, einen Factory-Reset(Werkseinstellungen wiederherstellen) durchzuführen, ein Konfig-Backup zu erstellen, dieses wieder einzulesen und ein Firmwar-Upgrade(neue Betriebssoftware) einzuspielen.
10_Wartung

7. Unter dem Menü „Networking“ in der „Networking“-Maske lassen sich die Netzwerkeinstellungen nach Euren Bedürfnissen anpassen. Ich entschied mich gegen DHCP und teilte meiner IPCam eine feste/statische IP-Adresse aus meinem Home-LAN-Segment zu. Die beiden Google-DNS-Server 7.7.7.7 bzw. 8.8.8.8 sind ebenfalls immer eine gute Wahl. Ihr erkennt weiterhin, dass die Kamera für Webzugriff den Port 81 und für die RTSP-Streams die Ports 554 und 6600 benutzt. Nach dem Abspeichern der statischen IP konnte ich die Cam zwar problemlos über die fest zugewiesene IP-Adresse anpingen. Der externe DynDNS-Zugriff auf die Cam war aber erst wieder nach einem Routerreboot möglich.
11_Networking_manIP_GoogleDNS  12_nichtmehr über Browser(DynDNS)erreichbarnachneuerIP-Vergabe
Hier noch ein Hinweis in eigener Sache. Viele Cam-Konfigurationsanleitungen im Internet verlangen für den Zugriff von ausserhalb eine statische Portvergabe für bestimmte Dienste (z.B. http, rtsp) im Router.
Ich habe dies in meinem Router auch bewerkstelligt, allerdings ist es nicht empfehlenswert. Ich hatte nach dieser Maßnahme richtig Probleme die Cam bspw. über DynDNS von ausserhalb anzusprechen bzw. zu erreichen.Letztendlich habe ich alle Portfreigaben im Router wieder deaktiviert und die Cam rebootet. Danach handelten sich Cam und Router die benötigten Ports wie im Auslieferungszustand problemlos mittels UPnP aus.
Auf folgendem Screenshot erkennt man, dass noch ein 3. weiterer RTSP-Port(6602) von der Cam angesprochen wird:
UPnP

8. Die Cam scannt nach verfügbaren WLAN´s. Die entsprechende Konfiguration geht sehr einfach und problemlos von statten.
13_WLAN-Scan 14_WLAN-Konfig_ok

9. Der globale Schnittstellenstandard ONVIF wird unterstützt und gewährleistet eine funktionale, herstellerunabhängige Kombination verschiedenster IP-basierter Sicherheits-Gerätschaften.
15_ONVIF-Settings

10. Benutzeradministration bzw. Remote-Access-Einstellungen lassen sich sehr einfach konfigurieren bzw. umsetzen. Es existieren 3 verschiedene User-Accounts. Der „admin“-User darf generell alles, auch konfigurieren. Der normale Benutzer (user), darf bspw. die Cam steuern, aber eben nicht konfigurieren. Mit dem Gast-Account (guest) ist es möglich, das gerade aktive Sichtfeld/Videobild abzufragen. Verändern kann man nichts. Bei den Remote-Access-Einstellungen konfigurieren wir unseren DynDNS -Account und deaktivieren den China-Remote-Zugriff.
16_RemoteAccess 17_Benutzeradministration
Der browserbasierte Fernzugriff auf die Cam erfolgt über den eigenen DynDNS-Account, z.B.: http://xxxxx.dyndns.org:81/web/admin1.html

11. Die eMail-Einstellungen, welche für das Alarming bei einer Bewegungserkennung (Moving-Detection => werde ich extra erläutern) benötigt werden, bereiteten mir ebenfalls großes Kopfzerbrechen. Gerade diesen Monat haben alle 3 Provider (t-online.de, freenet.de, web.de), bei denen ich Mail-Adressen reserviert habe, auf Secure-Mail umgestellt. Hintergründe dafür könnt Ihr hier nachlesen. Es haben sich teilweise die SMTP-Server, die verwendeten Ports bzw. die eingesetzten Protokolle wie folgt geändert:

t-online: SMPTP-Server: securesmtp.t-online.de, SMTP-Port 465, Protokoll: SSL
freenet.de: SMPTP-Server: mx.freenet.de, SMTP-Port 587, Protokoll: TLS
web.de: SMPTP-Server: smtp.web.de, SMTP-Port 587, Protokoll: TLS

=> Ich habe alle 3 Provider in der Cam nacheinader konfiguriert und versucht eine Test-Mail zu versenden. Keine SMTP-Secure-Verbindung hat bei mir funktioniert!
Die Cam kommt anscheinend mit den vom SMTP-Standard-Port 25 abweichenden SSL-Verbindungen nicht zurecht. Letztendlich sende ich momentan übert t-online eine unverschlüsselte Mail an meinPostfach.
Die Einstellungen dazu seht Ihr hier:
18_E-Mail_Settings_ok
T-Online prüft aktuell bei allen Kunden, ob noch unverschlüsselte Mails versendet  bzw. abgerufen werden. Betroffene User erhalten dann „Nerv-Mails“ in denen der Provider bittet, auf Verschlüsselung umzustellen. Die Möglichkeit unverschlüsselt zu empfangen endet Ende März 2014. Ich muss mir eine andere Lösung (Firmware-Update, anderer unverschlüsselter Provider etc.) für die IPCam einfallen lassen.

PS: Wie Ihr die Mail´s sicher versenden könnt, lest Ihr unten unter „Neue Erkenntnisse“ Punkt 1. Funktioniert der Mailversand weiterhin nicht, dann hilft evtl. Punkt 10 (Neues Kamera-Modell ?…)

Wie Ihr sehen könnt, stoße ich bei der auf der IPCam installierte Betriebssoftware (V5.4.6.2.1-20131031) auf einige Probleme. Sowohl die Zeitsynchronisation, als auch das E-Mail versenden mittels Verschüsselung, scheint nur halbherzig in die Cam implementiert zu sein. Aus diesem Grund machte ich mich in den Weiten des Internets auf die Suche nach Lösungen bzw. einer aktuelleren Firmware. Was soll ich sagen. Es war nicht einfach…

Mittlerweile habe ich gute Verbindungen zu einer 26jährigen Chinesin, welche mir die aktuellste Cam-Betriebssoftware (V5.4.6.2.1-20140103(motor.EASYN)) über Skype hat zukommen lassen. Den netten Chat will ich Euch nicht vorenthalten. Amy hat mir auch einen Kontakt zu den easyN-Technikern bzw. Supportern hergestellt… 🙂
SupportChat1 SupportChat2 SupportChat3
Wie man die Firmware in der Cam tauscht seht Ihr hier auf chinesisch:
upgradeAnlChina
Das man dies über das Wartungs- bzw. Maintenance-Menü bewerkstelligen kann, hatte ich oben schon geschrieben.

=> Falls Ihr vorhabt Euch die gleiche IPCam zu beschaffen, biete ich Euch hier den Download der aus China erhaltenen Betriebssoftware. 🙂  Eins, gleich vorweg. Keines der von mir festgestellten Probleme kann man mit dieser Firmware beseitigen. Ein Change-Log für die neue FW konnte ich nicht beschaffen. Weil das Aufspielen der neuen Firmware auch wieder einige Verwunderung bei mir ausgelöst hat, werde ich diese Erkenntnisse ebenfalls niederschreiben…

Firmware-Upgrade

1. Vor dem Austausch der Betriebsoftware sollte man sich ein Backup der Konfiguration anlegen bzw. auf dem PC speichern. Dies ist über den Punkt „Backup Configuration Data“ vom Maintenance-Menü möglich.

2. Als nächstes wählt man das neue FW-File über den Punkt „System-Upgrade=>Durchsuchen“
neueFWeinspielen1_SystemMaintenence

3. Nach Bestätigung des Ok-Button´s beginnt die Installationsroutine…
neueFWeinspielen2_Ladebalken neueFWeinspielen3_erfolgreich
Werdet nicht nervös, wenn sich der Ladebalken auch weit hinter der vorgezeichneten 100% – Marke noch bewegt. Das war bei mir auch so…  Grinsssss

4. Was auf jeden Fall passiert, wenn Ihr wie ich das FW-Upgrade per WLAN in die Cam bügelt… => Ihr hängt Euch selbst ab. Leider hat die Kamera nach dem Update die komplette Konfiguration vergessen, ist sozusagen „dumm“. Für mich bedeutete dies, dass ich mir nochmals die 30m LAN-Kabel mit nach Hause nehmen musste. Ich hatte auch beim 2.mal keine Lust die Cam abzubauen, um sie zwecks Neukonfiguration mit einem 1,5m Ethernet-Kabel direkt an den Router anzudocken. Also merken…  Falls Ihr vorhabt Euch diese Cam zu kaufen, dann spielt vor der Montage am Ziel-Standort das FW-Upgrade ein und konfiguriert sie zumindest soweit, dass Ihr, WLAN-Empfang vorausgesetzt, am Ziel über WLAN zugreifen könnt.

5. Was nach erfolgreichem Update und hergestellter IP-Verbindung als erstes getan werden sollte, ist das Rückspielen der Konfiguration mittels Konfig-Backup-File über das Maintenance-Menü. Ich war erstaunt. WLAN-Settings wurden bspw. komplett zurückgespielt, aber die Netzwerk-Einstellungen waren fehlerhaft. Nach dem Einspielen war die ursprünglich fest eingestellte IP-Adresse nicht aktiv. Die Cam kommunizierte weiterhin mittels automatisch über DHCP bezogener IP-Adresse:
neueFWeinspielen4_KonfigBackupnicht vollständig geladen(DHCPanstellefesterIP)
Ich musste also meine statische IP-Adresse (192.168.100.21) und die DNS-Server erneut manuell konfigurieren. Im LAN war die Cam mit der statischen Adresse erreichbar. Ein Remote-Zugriff über DynDNS schlug fehl. Hmmmm… Merkwürdig, dachte ich. Die Ursache dafür lag an der UPnP-Kommunikation, also dem Aushandeln der Ports zwischen Cam und Router. Der Router zeigte bei der Portverwaltung an, dass im Router eine über DHCP vergebenen Adresse für den http- bzw. die RTSP-Ports verwendet wird. Die DHCP-Adresse bei der Portverwaltung(192.168.100.15) unterschied sich zudem von der Netzwerk-IP-Adresse(192.168.100.16).
neueFWeinspielen4_DynDNSfkt_nachIP-Anpassung nicht mehr
Das kann natürlich nicht funktionieren. Nach dem Löschen der fehlerhaften UPnP-Portzuornung im Router, handelten Router und IPCam sofort die richtige IP-Adresse(meine statische) für die Portfreigaben aus.
neueFWeinspielen6_falsche Portzuordnung in Fritzgelöscht_danach korrekte Zuordnung über upnp
Ab diesem Zeitpunkt konnte ich wieder problemlos aus dem LAN bzw. remote über meinen DynDNS-Account zugreifen, …bis ich versucht habe die Portfreigaben statisch zu konfigurieren.
Der http-Port 81 war kein Problem. Ich habe eine Weiterleitung sowohl über UDP, als auch TCP konfiguriert. Die Cam blieb erreichbar.
neueFWeinspielen7_festePortweiterleitungFritz
Da die RTSP-Ports ebenfalls über UPnP geöffnet werden, wollte ich im zweiten Schritt auch noch diese drei entsprechend fest im Router forwarden. Bzgl. Kommunikationsrichtung bin ich mir bei RTSP nicht 100% sicher. Die Streams laufen von der Cam zum Router. Evtl. nutzt der Router aber auch einen dieser Ports, um mit der Kamera zu kommunizieren. Ich weiß es nicht. O.k. Ich richtete entsprechend der  UPnP-Aushandlung (UDP,TCP) feste Portfreigaben ein.
neueFWeinspielen8_festePortweiterleitungFritz_mit RTSP
Das Ergebnis war ernüchternd. Web-basierter Zugriff auf die Cam über den Port 81 funktionierte problemlos. Auf die Streams konnte ich allerdings nicht mehr zugreifen. Alles blieb schwarz wie die Nacht 😦 . Wie oben bereits beschrieben, habe ich letztendlich auf die festen Portfreigaben verzichtet und alle wieder deaktiviert. Nach einem über das Maintenance-Menü eingeleiteten Cam-Reboot, handelten Kamera und Router die Ports wieder selbstständig aus und alles funktioniert wie gewünscht.

Motion-Detection
Eines der genialsten Features der IPcam ist die Bewegungserkennung und das damit verbundene Alarmforwarding. Ihr könnt der Cam bei Bedarf einen Alarm-Server und einen FTP-Server zuweisen. Weiterhin könnt Ihr E-Mails erzeugen und versenden, Bilder bzw. Videos aufnehmen. Das Alarming lässt sich über spezielle Alarm-Zeitfenster sehr flexibel konfigurieren. Mir persönlich reicht das Aufnehmen und Abspeichern der Bilder/Videos auf der im Lieferumfang enthaltenen 4GByte-SD-Card in Kombination mit dem Versenden einer Alarmmail. Ich habe jetzt einige Tage und Nächte meine Erfahrungen mit der Bewegungserkennung hinter mir. Meiner Meinung muss hier jeder, in Abhängigkeit vom Cam-Standort, seine eigenen Erfahrungen machen. Warum… könnt Ihr hier sehen:
20_Outlook_MotionDetection_Mail
Konfiguriert Ihr das Motion-Detection zu sensibel, erhaltet Ihr eine Alarmflut ins Postfach 🙂 . Die ersten Test´s habe ich mit nur einem von vier Sensorfeldern durchgeführt. Ich platzierte den Überwachungsbereich auf meinen Hauseingang  und ein wenig davor.
19_Hauseingang_MotionDetection_1Versuch
Bei einer Sensibilität von 50% war das Ergebnis durchwachsen. Personenbewegungen wurden erkannt, leider aber auch die Veränderung der Lichtverhältnisse, insbesondere in der Nacht. Es kamen zu viele Mails. Bei meinem 2.Versuch wollte ich das Cam-Verhalten testen, wenn alle 4 Sensorfelder benutzt werden.
21_MotionDetection_4Sensoren_Sens50_zuvielMails
Ich vermutete, dass ich entsprechend mehr Mails, allerdings auch mit mehr bzw. aussagefähigeren Fotos, erhalte. Also, z.B. mehr Gesichter erkennbar sind… Dem war nicht so. Bei einer Sensitivität von 50 und bei Verwendung von allen 4 Sensoren war die Mail-Flut kaum zu bewältigen… 🙂 . Mein 3.Versuch ähnelte dem 1.Versuch bzgl. Platzierung eines Sensors, allerdings schraubte ich die Sensitivität von 50 auf 3! zurück.
22_Outlook_MotionDetection_1Sensor_Sens3_ProblemeNebel
Mit dieser Einstellung schien es, zumindest tagsüber, als hätte ich meine richtige Einstellung gefunden. Ich bekam nur noch eine Mail ins Postfach, wenn tatsächlich eine Person/Bewegung erkannt wurde. Bis gegen 00:00Uhr war die Welt in Ordnung. Ab etwa Mitternacht klingelte dann mein Eierphone etwa im Minutentakt. Was hab ich geflucht. Als ich mich dann live mit der Cam verbunden habe um zu sehen, was hier als Bewegung erkannt wurde, traute ich meinen Augen kaum…          Seht selbst… 🙂
Wir haben März. Es war an diesem Tag absolut nebelig. Die Schwaden zogen nur so über meinen Hof. Schaut Ihr live auf die Cam ins MotionDetection, dann seht Ihr nicht nur die Nebelbewegungen, sondern hört minütlich einen Erkennungs-Gong(lässt sich abschalten). Das Sensorfeld ändert bei jeder Erkennung den Farbrahmen von grün auf rot. Da ich nachts eigentlich keine Signalisierung benötige, habe ich mit der Verkleinerung des Sensorfeldes, dem Abschalten der Signalisierung zwischen 00:00-07:00Uhr und Beibehaltung der Sensibilität von 3, die für mich momentan besten Einstellungen gefunden.
23_Outlook_MotionDetection_1kleinerSensor_Sens3  25_AlarmTimeSetting

PS: Funktioniert der Mailversand nicht, dann lest bitte ganz unten Punkt 10 (Neues Kamera-Modell ?…)

Wie bereits geschrieben speichert die Cam die Ereignisse als Bilddatei (jpg-Format) und als Video (avi-Format) auf der SD-Card bzw. lädt die Medien auch selbstständig auf einen externen FTP-Server.
Anschauen geht m.W. momentan am besten über den Browser-Access. Die Bilder werden ebenfalls, wenn konfiguriert, als Alarmmail an einen beliebigen Empfänger versendet. Auf der SD-Card sieht es wie folgt aus:
26_SDCard
Unmittelbar im SD-root-Pfad erzeugt die Kamera für jeden Tag ein eigenes Verzeichnis. Die Bild- bzw. Videodaten findet Ihr dann jeweils in einem passenden Unterverzeichnis (images000=Fotos, record000=Videos).
Hier ein Beispiel:
Das Essen für meinen Opa wurde geliefert:
A14030710320200 Das passende Video findet Ihr hier.

Weiteres
1. Es gibt aktuell noch zwei Dinge, die ich mit der Cam versuchen will bzw. möchte:

a) direkten telnet/ssh-Zugriff bzw. FTP-Zugriff auf die SD-Card, um die Dateien komfortabel verschieben bzw. löschen zu können
=> momentan keine Chance… auf FTP reagiert die Cam überhaupt nicht, ssh und telnet werden geblockt; die Dienste sind verm. abgeschalten! => ich werde diesbezüglich sicher nochmal Kontakt mit China aufnehmen, aber nicht mehr heute 🙂

b) vollständiges Einbinden der Cam in das Dreambox-Plugin camoFS. Ziel ist es, die Kamera bequem vom Fernseher aus bedienen zu können, inklusive Motorsteuerung über die TV-Fernbedienung. Im Moment gelingt mir nur eine Momentanaufnahme des Cam-Bildes abzugreifen. Die Streams werden irgendwie nicht erkannt. Da muss ich mal in Ruhe weiter basteln… Für die Motorsteuerung benötigt das Enigma2-Plugin einen Befehlsvorsatz bzw. Zugriff auf cgi-Skripte. Bzgl. der beiden letzten Punkte habe ich mit den Entwicklern in China bereits gemailt:

-„4) rtsp right form like this;vlc/quicktime: rtsp://ip/11 for main stream, rtsp://ip/12 for second stream. the ip is camera’s ip“ => Die Streams spricht man direkt mit 11 bzw. 12 an!

about cgi commander,i can send you the sdk for reference.“ => ich habe tatsächlich aus China das komplette sdk-Kit, inklusive Libarys, Demos, Testsoftware und Dokumentation erhalten, ob die das wirklich aus der Hand geben wollten…?  Hmmmm egal… In den Dokumenten findet man auch Informationen über die cgi´s    Wer diesen Goldstaub ebenfalls benötigt, kann hier klickern 🙂 .

2. Ihr seid stolze Besitzer eines Eierphones oder Eier-Pads? Dann benutzt für die Kommunikation bzw. Abfrage Eurer IPcam nicht die easyN-Hersteller-App, sondern diese hier. Die App funktioniert tadellos und hat viele Features, welche der Hersteller-App fehlen.
PS: Funktioniert das Modell EasyN H3-P1D3 nicht, dann probiert: EasyN HS-691 !

3. Hatte ich schon erwähnt, dass die Cam auch eine 2-Wege-Kommunikation enthält?  Ihr könnt das Mikro aus der Ferne einschalten und zuhören(selbst getestet), oder aber Ihr sprecht bspw. übers Internet mit den „Bösen Jungs“ 🙂 .

=> Ein letztes Fazit:
In Anbetracht des Preises von gerade mal 100€ bin ich von der Qualität und Vielseitigkeit der Kamera absolut begeistert. EasyN bietet einen hervorragenden und freundlichen Kunden-Support. Alle kleineren Bugs/Probleme lassen sich recht einfach mit Workarounds zur Zufriedenheit fixen. Ich kann diese Hardware uneingeschränkt empfehlen und werde selbst noch eine 2. Kamera für den Garten anschaffen.
Eh ich es vergess… Ich soll noch schreiben… Meine Frau fühlt sich gleich viel sicherer 🙂 …

Viel Spass beim Lesen und Basteln
surroundfreak

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Neue Erkenntnisse


08.04.2014
1. Verschlüsselte Mails versenden
Es gibt Neuigkeiten, was den verschlüsselten Mailversand der Kamera betrifft. Bisher bin ich fälchlicherweise davon ausgegangen, dass der Mailversand der Kamera nur mit dem Posteingansserver meines Providers möglich ist.

Ich hatte oben geschrieben, dass ich mit den SMTP-Servern meiner 3 Provider keinen erfolgreichen Mailversand realisieren konnte. Bis heute habe ich unverschlüsselte Mails mit dem SMTP-Standartport 25 versendet. Als Server bzw. Gegenstelle hat nicht der SMTP-Server (Postausgangsserver), sondern immer nur der Posteingangsserver (secureimap.t-online.de) funktioniert. Ein Kollege gab mir gestern den Tip, nochmals mit dem Postausgangsserver  (securesmtp.t-online.de) meines Providers, Aktivierung von SSL bzw. Verwenden des Ports 465 zu testen. Was soll ich sagen… Jetzt gelingt der verschlüsselte Versand wie gewünscht. 🙂
Ich hatte einfach nach dem Einspielen der neuen Firmware für einen erneuten Mailtest vergessen, wieder den richtigen SMTP-Server in der Cam  einzutragen. Das Ändern auf SSL und Port 465 ohne den korrekten SMTP-Server-Eintrag brachte natürlich auch nur eine Fehlermeldung. Mit anderen Worten funktioniert der verschlüsselte Mailversand anscheinend nur mit der aktuellen Firmware.
So ist es richtig:

E-Mail_ok_SSL SoFunktioniertMail

09.04.2014
2. DynDNS (Anbieter-Wechsel)

Gestern erhielt ich eine Mail…
Der von mir und vielen Anderen genutzte DynDNS-Anbieter „Dyn“ stellt sein kostenloses Angebot ein. Um meinen Router bzw. die Kamera auch weiterhin jederzeit über das Internet erreichen zu können, musste also eine möglichst kostenlose Alternative her. Auf Empfehlung eines Kollegen hab ich mich für das „DynDNS“-Angebot von Securepoint

SPDNS_Logo

entschieden. Die Vorteile bei diesem Anbieter sind:

1. kostenlose, sehr einfache und unkomplizierte Anmeldung ohne „echte“ Registrierung (keine privaten Informationen, außer Mailadresse, gewünschter User- bzw. Host-Name und ein Passwort.) und

2. keine monatlichen „Gängelungen“ von Server-Zwangsanmeldungen, damit der Account am Leben bleibt…
=> zumindest noch nicht!

Ab sofort konfiguriere  ich den neuen DynDNS-Hostnamen nicht wie bisher in Router und Kamera, sondern nur noch im Router. Durch das UPnP-Portforwarding reicht dies auch vollkommen. In der Cam sehen die Einstellungen für den Fernzugriff deshalb nun wie folgt aus:

SPDNS_IP-Cam_RemoteAccess

Die neuen DynDNS-Einstellungen in meiner Fritzbox könnt Ihr hier sehen:

SPDNS_Fritz2_DynDNS SPDNS_Fritz1_Überblick

Für den eigenen DynDNS-Hostnamen bietet SECUREPOINT während der Konfiguration ein ganze Reihe von möglichen Domänennamen. Mir persönlich gefällt die Domäne „spdns.de“ sehr gut. Wie Ihr sicher wisst, wird die DSL-PPPoE-Verbindung in Deutschland einmal innerhalb von 24h „zwangsgetrennt“. Ohne Frage lassen sich die meisten Router so konfigurieren, dass diese Trennung bspw. in die Nacht fällt und somit die Arbeit am Tag nicht beeinträchtigt wird. Was aber immer nach erneuter, automatisch vom Router gesteuerten Authentifizierung bzw. Einwahl passiert, ist die Vergabe einer zufälligen WAN-IP-Adresse für die DSL-Verbindung. Wenn man nun also aus dem Internet seinen Router bzw. die IP-Cam über DynDNS erreichen möchte, muss beim DNS-Anbierter die neue, dynamisch zugewiesene IP-Adresse bekannt sein. Diese Mechanik kann nur funktionieren, wenn unser Router nach dem Erhalt der neuen IP-Adresse den DynDNS-Anbieter entsprechend informiert. Zu diesem Zweck muss im Router die Update-URL korrekt konfiguriert sein. Für meinen neuen Anbieter findet Ihr diese Update-URL und anderes Wissenswerte hier.

Die Kamera selbst kann man nun wie folgt erreichen:   http://user:pw@m-house.spdns.de:81/

Eh ich es vergesse, Kaspersky muss ggf. auch wieder angepasst werden:

SPDNS_Kaspersky

>>> weitere DynDNS-Alternativen <<<

02.05.2014
3. nach DynDNS-Anbieterwechsel nun doch feste Portzuweisungen im Router programmiert
Es sind nun bereits einige Tage vergangen, seit dem ich auf den neuen DNS-Anbieter gewechselt bin, bzw. die DynDNS-Einstellungen nur noch im Router programmiert habe. Zwischenzeitlich war ich auch bereits eine Woche im Urlaub und mußte leider feststellen, dass seit dem Entfernen der Kamera-DynDNS-Einstellungen die IP-Cam etwa alle 1,5 – 2 Tage aus dem Internet „videoseitig“ nicht mehr erreichbar war. Der http-Zugriff (Port 81) über den neuen DynDNS-Anbieter funktionierte im Gegensatz zu den Video-Streams weiterhin problemlos. Dies machte es mir möglich den Fehler einzugrenzen. Ich konnte sehen, dass die UPnP-Kommunikation zwischen IP-Cam und  Router in unregelmäßigen Abständen zusammenbricht (UPnP-Status => Failure). Das Aushandeln bzw. Öffnen der Video-Streams bzw. der dafür verwendeten Ports scheiterte. Die html-Port-Aushandlung zwischen IP-Cam und Router funktionierte hingegen stets fehlerfrei.

Aus diesem Grund hab ich mich entschlossen, nochmals alle für die Kamera-Routerkommunikation notwendigen Portfreigaben nun doch fest im Router zu programmieren. Seitdem gibt es, unabhängig vom UPnP-Status, keine Probleme mit den Video-Streams mehr.
UPnP-Error_nach_DNS-Anb-Wechsel2_Router UPnP-Error_nach_DNS-Anb-Wechsel1

04.06.2014
4. nur informativ => so sieht es nach längerer Zeit auf der SD-Card aus…

Mehr oder weniger zufällig hab ich heute mal nach dem rechten  geschaut und mußte feststellen, dass die SD-Card der Kamera nur noch 122MB Speicher frei hatte. Es war also notwendig die Karte zu leeren. Da ich keines der gespeicherten Bilder und Videos für länger brauche, hab ich nicht kopiert bzw. verschoben, sonder gleich formatiert(FAT32). Das ging über die WEB-GUI total einfach und schnell. Die Screenshots zeigen die Situation der Kamera vor dem formatieren:
Status SD Card1 Status SD Card2

Bei einer vernünftig justierten Kamera bzw. einem gut gewählten Überwachungsbereich hält die Cam also gut 1,5 Monate ohne, dass man die SD anfassen müßte.

18.07.2014
5. FTP-Server funktionsfähig
Damit bei Beschädigung oder Vandalismus die erfassten Bilder bzw. Videos nicht verloren gehen, wäre es sinnvoll, diese automatisch auf einem von der Kamera unabhängigen Ort zusätzlich abzuspeichern (bei mir bspw. auf einem USB-Stick, welcher als NAS-Laufwerk direkt mit der Fritzbox(meinem Router) verbunden ist).
Wie man das korrekt konfiguriert könnt Ihr folgenden Screenshots entnehmen. Achtet darauf, dass Ihr bei dem Router den Lese/Schreibzugriff auf den Stick korrekt eingestellt habt.  Weiterhin muss in der Kamera der NAS-Zielpfad immer mit einem Punkt („.“) beginnen…

FTP-Cam FTP-Router1 FTP-Router2 FTP-Router3

Nachtrag vom 20.07.: Mittlerweile wurden wieder eine ganze Reihe Motion-Detection-Alarme erfasst und per Mail gemeldet, allerdings hat die Kamera weder Fotos noch Videos auf dem FTP-Server abgelegt. Eine kleine Ursachenforschung in der Cam brachte mir die Erkenntnis, dass ich vor 2 Tagen noch eine Einstellung vergessen hatte:

FTP-Router4

16.09.2014
6. nächtliche Tieraufnahmen
Man könnte meinen es sind Geister. Aber nein… Vögel, Fledermäuse und Katzen machen nachts die Kamera verrückt…   🙂

CAM_Fledermaus1 CAM_Fledermaus2 CAM_Fledermaus3 CAM_Fledermaus4 CAM_Katze1

06.10.2014
7. Einbinden der Cam in die Synology Surveillance Station
Wer eine Synology-NAS-System besitzt möchte seine IP-Cam´s evtl. mit dem „Surveillance-Modul“ managen bzw. bedienen. Dies scheint auch mit dieser Cam zu funktionieren. Ein EasyN-Gerät wird von Synology normalerweise nicht unterstützt. Wie meine Recherchen aber nun ergaben, lässt sich diese Kamera über das Kameramodell:  “Foscam FI8620″ :

SynCam3
in das „Surveillance-Modul“ erfolgreich einbinden und auch abfragen (IP-Test o.k., Video-Stream kann abgerufen werden).
Nach der Installation des „Synology-Surveillance-Paketes“ richtet Ihr die Kamera wie auf dem Screenshot ein und der Verbindungstest sollte erfolgreich sein. Für das Vorschaubild benötigt Ihr noch ein BrowserPlugin, welches Ihr zum Download angeboten bekommt. Dieses installiert und aktiviert Ihr im Browser. Schaut Euch unter „Kamera bearbeiten“ die Einstellungen an bzw. bearbeitet Sie nach Euren Wünschen. Für das Vorschaubild musste ich bei dem Reiter „Erweitert“ als Quelle für die Live-Ansicht „von der Kamera“ wählen. Viel Spass.

SynCam2 SynCam1

13.12.2014
8. offiz. Update der iOS-App „IP Cam Viewer Pro“ verhindert Kommunikation zu vielen HD-Cams, auch zu dieser „China“-Cam => Workarround!
Wie viele andere App-Nutzer auch hab ich über 3h erfolglos im Netzwerk nach Fehlern gesucht. Die iOS-App bekam einfach keine Verbindung zur IP-Cam. Nachdem Kamera- und Routerreset keine Verbesserung brachten, hab ich die komplette MAC-IP-Adress-Tabelle im Router gelöscht und das Port-Forwarding zur Cam neu eingerichtet. Es blieb alles beim alten. Von jedem am Router per Ethernet-Kabel angeschlossenem Endgerät konnte der Video-Stream der Cam problemlos geöffnet werden. Da dies sowohl über die unmittelbare LAN-Adresse, als auch über meinen DynDNS-Anbieter fehlerfrei funktionierte, kam ein Fehler bei SPDNS auch nicht als Ursache in Frage. Sehr blöd…
Alle WLAN-EG (iPhone5, 6+, iPAD) konnten über die App nicht mehr mit der Cam kommunizieren. Natürlich hab ich dann versucht die App auf dem iPhone zu löschen und komplett neu zu installieren. Auch nach kompletter Neukonfiguration der App war keinerlei Kamera-Kommunikation möglich. Durch Zufall sind mir die letzten negativen Rezensionen der Software im Apple-App-Store aufgefallen:

-Nach Update geht nix mehr !!!   
-Nach dem heutigen Update gehen alle Instar HD Kameras nicht mehr.
Andere Instar Kameras gehen noch mit der App.
Großer Mist
-Instar – alle HD Kameras ohne Funktion sonst Top.
Seit dem Update funktioniert keine meiner HD- Cams mehr. Dachte erst die Portweiterleitung oder das WLAN spinnt. Nach langer Sucherei habe ich gemerkt das es -nur- diese App ist. Ein Update wird sicher schnell kommen. Bis dahin keine Instar HD möglich.

Was war ich angenervt…   Natürlich hab ich nun versucht den IP-Cam-Stream über den Browser vom Eierphone zu öffnen. Was soll ich sagen, der Stream funktionierte im Browser problemlos. Ich war also auch betroffen. Die app-Version 2.4.7 vom 10.12.2014 unterstützt aktuell diese China-Cam nicht mehr. Da ich die App bezahlt habe wurde der Entwickler von mir per Mail informiert und ich hoffe nun, dass er die massigen Probleme seines letzten Updates schnell behebt:

Von: xxxxx
Gesendet: Freitag, 12. Dezember 2014 19:14
An: ‚robert.chou@gmail.com‘
Betreff: IP CAM Viewer Pro – Apple/iOS – since last update => no function for the EasyN IP-Cam „H3-P1D3“

Hi Robert,

i am sure you have many information about problems with your „IP Cam Viewer Pro“ since your last update(10.12.).
There are actual many negative apple-app-store-reviews because all „Instar HD“-IP-cams dosen´t work. With this mail I want tell you that also IP-cams from the manufacturer „EasyN“ dosen´t work with your app.

Before your last update the app could fine communicate with my H3-P1D3-cam. At the moment your app tells me only „Could not retrieve data“  or  „Camera/Feed Not Available“.

I had many hours checked my LAN and WLAN. I had reconfigure my router(WLAN and port-forwarding) without I could solve the problems.
I had bought your app and use the „cam-viewer“ at my iphone 5/6+ and Ipad3. All devices are iOS 8.1-devices.
All apple devices can correct connect to the IP-cam when I use my browser. The dynDNS-service works correctly for the cam.
Can you tell me, what I can do? Is there a chance to install an older version or when you think you can fix the problems in your app?

Thanks
Greetings from Germany
xxxxxx

Bin mal gespannt, ob der Entwickler reagiert und die Fehler zeitnah beheben kann.

Workaround:
Ob man auf Apple-Geräten ohne Jailbreak alte SW-Versionen installieren kann, weiß ich nicht genau. Ich zumindest hab die aktuelle App-Version 2.4.7 auf allen drei Geräten gelöscht und über „AppCake“ die vorherige Version 2.4.5 installiert. Die Kamera lässt sich durch diese Maßnahme nun wieder von allen mobilen EG mittels „alter“ App-Version abfragen bzw. steuern…

… Schöner Mist!!! …

=> Update der App auf Version 2.4.8 vom 22.12.2014 beseitigt die KommunikationsProbleme!  => Alles wieder schön! 🙂

25.12.2014
9. Konfigurationsmenü der Kamera lässt sich über Firefox nicht mehr bedienen => Lösungsvorschlag
Wie viele andere Internetnutzer verwende ich als Standart-Browser auf meinem PC den Firefox. Ich finde die Erweiterungsmöglichkeiten bzw. die Browsing-Geschwindigkeit sehr vorteilhaft und gut gelungen. Die starke Community hinter dem Browser sorgt ebenfalls für ständige Verbesserungen und berücksichtigt die aktuelle Internet-Sicherheitslage. Neu erkannte Security-Probleme werden zeitnah gefixt und behoben. Leider kann ich den Browser dadurch nicht mehr zu 100% für den IP-Cam-Betrieb empfehlen. Ich hab lange gesucht und mich durchs Netz gewühlt. Letztendlich hab ich ein guten Lösungsansatz für das in der Überschrift formulierte Problem gefunden.

Die Mozilla-Entwickler haben den FF in letzter Zeit so sicher gepatcht, dass die „eingerichtete“ Kamera problemlos bedient (z.B. geschwenkt) werden kann, eine Konfiguration über das Optionsmenü allerdings nicht mehr gelingt. Das scheinbar auf Java basierende „chinesische“ ActiveX-Control funktioniert zumindest bei mir nicht mehr fehlerfrei. Ich kann dass Konfigurationsmenü der Cam noch öffnen, allerdings lässt sich ausser der ersten Seite(Device Info) keine weitere mehr ansurfen bzw. aktivieren. ActiveX wird vom FF nicht mehr uneingeschränkt unterstützt. Laut mehreren Internet-Foren benutzen bspw. teure „deutsche“ IP-Cams kein ActiveX zur Konfiguration über die WEB-GUI. Die chinesische CAM könnte somit nur über den Internet-Explorer konfiguriert werden, aber… wer nutzt den schon?

Abhilfe schafft die FF-Erweiterung „IE Tab 2 (FF 3.6+)“

FF-Addon-IE-Tab1

…welche sich problemlos über die Addons installieren lässt. Hat man nun seine Kamera im Firefox geöffnet und muß etwas in der Konfiguration ändern bzw. überprüfen, klickt man einmal mit der rechten Maustaste und wählt über das Menü den Punkt „Seite in IE Tab anzeigen“. Der FF-Tab verwendet dann die InternetExplorer-Browsing-Engine und Ihr könnt die Kamera wieder fehlerfrei bedienen bzw. administrieren.   🙂

FF-Addon-IE-Tab2 FF-Addon-IE-Tab3

21.01.2015
10. Neues Kamera-Modell ? …mit selber EasyN-Produktbezeichnung?
Mittlerweile haben sich einige Bekannte die in diesem Beitrag empfohlene Kamera bereits mehrfach angeschafft. Ich war erstaunt, dass hier beschriebene und erfolgreich getestete Funktionen, wie z.B. der Motion-Detection Mailversand, nicht problemlos funktionierten.

Ursache ist vermutlich, dass man aus China mittlerweile „andere“ Hardware, als die in diesem Beitrag vorgestellte, erhält. Technisch mit den selben Features ausgestattet, muss man für einen problemlosen Betrieb einige Dinge in der Konfiguration anpassen. Da man mir erst kürzlich beim EasyN-Support für das hier beschriebene Modell mitgeteilt hat, dass ich meine Kamera mit aktueller Betriebssoftware betreibe, kann ich nur den Schluss ziehen, dass 2 verschiedene Modelle mit gleicher Produktbezeichnung existieren. Evtl. kann man auch die neuere SW in meine IP-Cam laden. Da ich aber vollkommen zufrieden bin, werde ich das mit Sicherheit nicht versuchen…

Schaut man sich die Device-Info der aktuelleren Modelle an erkennt man die Unterschiede zwischen altem und neuem Modell sofort:

Software Version: V5.4.6.2.1-20140103 bzw. V6.4.6.1.1-20140925
Application Version: P-E-31-C-TU6 bzw. H3-E-31-A1-TU1

=> Diese Unterschiede muss man auch beachten, wenn man das jeweilige Modell in der App „IP Cam Viewer Pro“ einbinden möchte:  EasyN H3-P1D3 bzw. EasyN HS-691.

Ein Problem bzgl. Mailversand (wird bspw. beim Versenden der Motion-Datection-Alarme benötigt) konnte ich mit einem Kollegen eingrenzen…  Wir haben uns den „Wolf“ gesucht…  🙂

=> Verwendet man in den neueren Kameras als DNS-Server die empfehlenswerten 7.7.7.7 bzw. 8.8.8.8
bekommt man einfach keine Verbindung zum Mailserver des Providers, getestet mit t-online und gmail:

neuesIPCamModell3_GooglDNS neuesIPCamModell4_Mail_Err

…verwendet man hingegen seinen eigenen Router als DNS-Server funktioniert das Versenden von Mails fehlerfrei:

neuesIPCamModell1_RouterAlsDNS neuesIPCamModell2_Mail_ok

=> Dabei kann es sich eigentlich nur um einen „chinesischen“ SW-Bug handeln.  Was haben wir gesucht!

16.06.2015
11. „Beste“ I-Phone-Mail-App zeigt alle „Motion-Detection-Alarm-JPG´s“
Es hat mich lange Zeit total angenervt, dass weder die originale Apple-Mail-App, noch eine Vielzahl getesteter Mail-Client-Alternativen in der Lage waren, alle Motion-Detection-Mails korrekt darzustellen. Am PC mit Outlook klappte das immer, aber eben leider nicht am iPhone oder iPad. Abhilfe schaffte hier der aus meiner Sicht beste iPhone-Mail-Client-App „myMail“.

01.09.2015
12. SD Karte wird nach formatieren nicht mehr erkannt? => kleiner Tip
Verwendet man die Kamera mit der Bewegungserkennungsfunktion, dann kann je nach Einstellung eine ganze Menge Daten-Wust (MD-Screen´s und Videofiles) auf den Speichermedien entstehen. Ich schreibe die Daten bspw. gleichzeitig auf 3 Datenträger:

=> die interne 4GByte SD-Karte, einen an meinem Router angeschlossenen USB-Stick und mittels Synology-Surveillance-Station auch unmittelbar auf den NAS.

Die Synology ist so konfiguriert, dass Sie die aufgezeichneten Daten selbstständig genau einen Monat vor hält. Die beiden USB-Datenträger „reinige“ ich zu Beginn des neuen Monats immer per Hand. Am Router verwende ich einfache „rm“-Linux-Kommandos. Der interne Kamera-Speicher von 4Gbyte-Größe reicht bei meiner Konfiguration immer gut einen Monat aus. Um die „historischen“ Aufzeichnungen aus der Kamera zu löschen, verwende ich die Formatierungs-Option (SD cards formatted with FAT32) aus dem Web-Interface:

IPCamSD-Format

Falls Ihr nach dem formatieren in der „Device Info“ keine SD-Karte mehr angezeigt bekommt, dann startet die Kamera einfach neu… entweder über die WEB-GUI oder ihr zieht den Netzstecker.

15.09.2016
13. Kollegen-Empfehlungen:
Gute Alternative: „Floureon, 2MP, 1080P WLAN DOME, 4x OpticalZoom“

Falls man auf WLAN verzichten kann sind auch diese beiden IP-Cam´s eine Empfehlung wert, weil hier z.B. die Stromversorgung über Ethernet (PoE) erfolgen kann:
TV-IP311PI bzw. TV-IP310PI

 

Eine Herausforderung für meine vorhanden Technik war die optimale HDMI-Signalverteilung aller Zuspielgeräte
…sowohl auf den Flat-Screen, als auch den Projektor.
Da mein AV-Receiver RX-V2600 altersbedingt nur 2 HDMI-Eingänge und lediglich einen Ausgang besitzt, der Gerätepark über die Jahre allerdings immer größer wurde, habe ich die HDMI-Quellen mittels 2 aktiven HDMI-Switchen an beide Wiedergabegeräte angebunden:

z.B. dieses Gerät von Digitus ist sehr zu empfehlen:

Digitus HDMI 4auf2_hinten Digitus HDMI 4auf2_vorn

Der Leser fragt sich vielleicht… ist doch alles Standart, warum widmet der Autor diesem „belanglosen“ Thema überhaupt einen Artikel…?

Ich bin „technikbegeistert“…  auf jeden Fall, aber ich sehe es überhaupt nicht ein, den Hersteller-Jahreszyklus neuer Heimkinogerätschaften mit zu tragen bzw. wegen einem Trend/einem neuen Tonformat jedes Jahr neue Geräte anzuschaffen. Ich muss mir keinen neuen Verstärker zulegen, wenn ich den vorhandenen im täglichen Betrieb nicht mal zu 50% ausnutze. Ohne Frage…  Fällt ein Gerät aus, kauf ich mir unabhängig vom Preis ein Ersatzgerät der aktuellen Generation.

Ein zweiter Grund für diesen Artikel ist, dass es aus meiner Sicht tatsächlich sehr kompliziert werden kann, sobald man 2 HDMI-Wiedergabegeräte (TV/Projektor) im Einsatz hat. Es ist immer mein größtes Ziel, für jedes Quell- bzw. Ausgangssignal/-material, die optimalste bzw. bestmöglichste Wiedergabe zu erreichen. Besitzt man nur ein HDMI-Wiedergabegerät ist die Verschaltung simpel. Die Geräte, egal ob TV oder Beamer, haben heute ausreichend HDMI-Eingänge. Da aber alle mir bekannten HDMI-Quellen meistens nur über einen HDMI-Ausgang verfügen, muss man sich entweder im Vorfeld Gedanken machen, oder aber immer „umstecken“. Wer will das schon?

Weiterhin möchte ich auch zu jedem HD-Bild, das optimale Tonsignal (meist Surroundsound, also mind. DTS bzw. 5.1-AC3) genießen. Es ist also notwendig Bild- bzw. Ton-Weitergabe im Heimkino getrennt zu betrachten. Wer hat seine Surroundlautsprecher schon an einem Fernseher bzw. Beamer angeschalten? Ich kenne keine derartige Installation. Würde man einen AV-Receiver mit mind. 2 HDMI-Ausgängen besitzen, muss man sich um dieses Thema keine großen Gedanken machen. Ich glaube aber, die wenigsten kennen überhaupt ein Gerät aus diesem Preissegment.
Aus Interesse hab ich Yamaha´s aktuelles Heimkino-Flaggschiff:

…den CX-A5000 AVENTAGE auf HDMI-Möglichkeiten überprüft…
=> HDMI (8 in [1 an der Front] ) / 2 Ausgänge) mit 3D und Audio Return Channel
Dieses Monster würde für meinen HDMI-Bedarf zu Hause ausreichen, aber ehrlich…  11.2-Kanäle, noch mehr Lautsprecher… Meiner Frau würde das sicher nicht gefallen…, dann noch die knapp 3000€ Anschaffungskosten für dieses Gerät! Uppssss, das ist ja nur ein „Vorverstärker“…
Also nochmal nachgeschaut. Müsste ich heute meinen Receiver tauschen, käme vermutlich der RX-A2030 oder der RX-A3030 ins Haus.
Ehrlich…  Die Geräte sind extrem flexibel und leistungsfähig. Allerdings… Seit Yamaha die auch aus der Entfernung super lesbaren bernsteinfarbenen Displays:

…abgeschafft hat, gefällt mir das Erscheinungsbild der Boliden nicht mehr so gut. Die alten Displays fand ich viel edler. Ist wohl Geschmacksache. Ich habe mir die Yamaha´s gestern im Geschäft angesehen . Technisch bzw. akustisch betrachtet sind die Geräte absolut überragend bzw. innovativ. Besonders hervorzuheben sind die in den DSP-Chips gespeicherten Soundfeldprogramme (DSP-Grundlagen am Bsp. RX-V1800). Kein anderer Hersteller hat so viel Erfahrung mit der akustischen Vermessung von bspw. Konzerthallen, Kirchen oder Stadien. Was die Toningenieure von Yamaha auf diesem Gebiet leisten ist schlichtweg beeindruckend. Danke dafür!!

Auf der Hersteller-WebSite lassen sich übrigens sehr gute Vergleiche erstellen, um das optimale Gerät für den eigenen Bedarf zu ermitteln:

YamahaGeräteVergleich

Schaut man sich nun die jeweils vorhandenen HDMI-Anschlüsse an, erkennt man sehr schnell, dass Yamaha mit seiner aktuellen Gerätegeneration meine in diesem Beitag beschriebenen Probleme komplett gelöst hat:

YamahaHDMIVergleich

Jeder Receiver/Verstärker besitzt an der Rückseite 7 HDMI-Eingänge bzw. 2 Ausgänge. Ich könnte damit die beiden Switche komplett einsparen, allerdings muss ich dann unabhängig von der gewählten Quelle, immer den AV-Verstärker einschalten. Dieser Umstand gefällt mir persönlich auch nicht, da ich um „Tagesschau“ zu sehen, lediglich Dreambox bzw. Fernseher benutzen möchte. Einen Switch würde ich somit weiterhin benutzen…

Es gibt noch einen vierten Grund…
Ich werde immer älter. Eigentlich merkwürdig… 🙂
Aber man vergisst im höheren Alter immer mal so einige Dinge. Woran liegt das nur? hmmmm…
Egal…  Anfangs habe ich die Verschaltung handschriftlich notiert.
…Natürlich nur auf so einem kleinen Notizblock-Zettel.  Nun ja…  Es wurde auf dem Zettel halt immer unübersichtlicher:

HDMI-Signalverteilung_HS

(Gott, habe ich das geschrieben…?  🙂 )
Und ja, dieser Blog soll ja auch einen privaten Nutzen für mich haben. Ich brauch nun nicht mehr nach dem Zettel kramen…  sondern rufe bei Bedarf einfach diese Seite vom Tablet aus auf. Das nenn ich Fortschritt…

Also machte ich mir die Mühe und habe dieses „Gedankenstütze“ am PC erstellt, bzw. formuliert:HDMI-Signalverteilung_Visio

 

Möchte ich jetzt bspw. ein PC-Spiel am Fernseher/Projektor inklusive Tonausgabe über den Heimkinoverstärker genießen, muß ich bei mir folgendes Setup einstellen:
-4×2 HDMI-Switch einschalten und jeweils Eingang 4 auf beiden Output´s (Fernseher bzw. RX-V2600) aktivieren
-am Yamaha den Eingang „DTV“ wählen und ein beliebiges Soundfeld-Programm, z.B. Game aktivieren
-die Sub-Woofer zuschalten, sonst machts nur halb so viel Spass…  grinssss
-am Fernseher auf den Eingang „HD-Switch“ wechseln und ggf. TV-Ton abstellen
-am PC als Standard-Wiedergabegerät den Glas-Ausgang(SPDIF-OUT) der Soundblaster-Karte aktivieren
-am PC in der NVIDIA-Systemsteuerung unter „Mehere Anzeigen einrichten“ bspw. den TV aktivieren

🙂 🙂 🙂    Hier noch einige Hinweise für meine Frau…      🙂 🙂 🙂

Bei Dolby-Signalen gab es nie Probleme mit der Einschaltreihenfolge der HDMI-Geräte. Will man DTS wiedergeben und man hört in der Sound-Einstellung „Auto“ nix, dann einfach am Receiver mittels Audio-Select auf „Coax/Opt“ umstellen!!

abhängig von der Quelle:

BlueRay: silberner HDMI-Switch(OutA/B) auf 2/2 => Rec: DVR/VCR2-Eingang => Sound: Auto oder Coax/Opt (egal ob Dolby oder DTS-Signal kommt)

PC: silberner HDMI-Switch(OutA/B) auf 4/4 => Rec: DTV-Eingang => Sound: Auto oder Coax/Opt (egal ob Dolby oder DTS-Signal kommt)

DM8000: schw.Switch Eing:1 => Rec: CBL/SAT-Eingang => Sound: Auto oder Coax/Opt (egal ob Dolby oder DTS-Signal kommt)

PS3: silberner HDMI-Switch(OutA/B) auf 1/1 => Rec: HD-Cons-Eingang => Sound: Auto oder Coax/Opt (egal ob Dolby oder DTS-Signal kommt)

Beschaltung der optischen Eingänge unseres Yammi´s:

Am Receiver sind die obersten 4 Glas-Buchsen belegt(insgesamt 6x opt.-Eing. vorhanden => Buchsen 4-9 am Receiver):

4.CD => Eingang: IPAD-Air (AppleTV)

5.DVD => BlueRay

6.DTV => PC   (wenn man Surround-Sound vom PC über den Yamaha hören will, dann am PC als Audio-Standard-Wiedergabegerät „SPDIF-Out“ wählen => optional wenn Stereo ausreicht: bspw. nur Fernseher an)

7.CBL/SAT => DM8000

 

Schreibtischluxus…

Veröffentlicht: Dezember 19, 2013 in Gemischt, I-Net-Links, PC, Persönliches
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Nun ist es so, ich muss mich mit meinen Rückengebrechen abfinden.
Was spricht denn dagegen, sich das Leben etwas schmerzfreier und angenehmer zu gestalten. Aus diesem Grund habe ich mich auf dem Markt der „speziellen“ Schreibtischstühle bzw. -möbel umgesehen.
Da mein Schreibtisch im Wohnzimmer steht, war mein erster Gedanke ein zur Couch passender Stressless Home Office Stuhl. Als ich mir diese „Schreibtischmonster“ mit meiner Frau im Möbelhaus angesehen habe, war ich verwundert, dass Sie gar keinen Wert auf ein farblich zur Couch passenden „Büro-Sessel“(schau hier ans Ende) legte. Ja, ohne Frage sind die Sessel bequem, aber ob ich darin länger am Schreibtisch sitzen möchte? Zum Entspannen zieh ich die Couch bzw. den Bequemsessel dann doch vor. Abgesehen davon haben wir uns 3 Modelle genauer angesehen. Die Preisspanne belief sich auf ca. 1500-2500€ für einen Stuhl. Der Preis scheint hoch, wenn man dafür aber weniger Schmerzen bei der Schreibtischarbeit hat, wäre mir dieser Umstand egal. Alle Modelle waren recht groß, das Rollengestell mit ca. 80cm Durchmesser für meinen Schreibtisch von der Größe aber eher ungeeignet.
Letztendlich verließen wir das Möbelhaus wieder und ich entschied mich gegen ein Stressless-Bürostuhl.

Mein Teamleiter, ebenfalls von Rückenschmerzen geplagt, hat mirr folgenden Link empfohlen:
http://haratech.de/hara_stuhl/?lang=de
Die Stühle sind sicher sehr gut, technologisch bzw. medizinisch durchdacht. Von der Größe hätte ein passendes Modell auch viel besser zu meinem Schreibtisch gepasst.

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Preislich bewegt sich einer dieser Stühle zwischen 500-600€, gegenüber einem Stressless-Stuhl also doch um längen günstiger zu haben. Nun ja. Meine Frau konnte sich mit diesen Stühlen überhaupt nicht anfreunden. Die Kopfstütze war wohl das k.o.-Kriterium. Sie meinte, die Stühle sehen aus wie „Behinderten“-Stühle und sie mag so etwas nicht in der Stube. Somit konnte ich mich von Haratech auch verabschieden.

Also machte ich mich von Rückenschmerzen geplagt, an einem TENS-Reizstromgerät verkabelt, weiter auf die Suche nach der perfekten Schreibtischerlösung… 🙂
Was soll ich sagen. Ich habe sie gefunden. Während ich diese Zeilen schreibe, genieße ich bereits die Bequemlichkeit, den Fortschritt eines Aeron. Wer mehr wissen will, schaut sich die Website genauer an bzw. schmökert hier im PDF. Ich habe mir einige Rezensionen, Meinungen und Test´s durchgelesen und meine Frau hatte auch keinerlei Einwände, was die Stuhl-Optik betraf:

Hier findet man neben Videos auch noch eine ganze Menge Wissenswertes: topdeq-Shop … oder hier, direkt bei
Nun ja, bestellt war der Stuhl schnell: SeatSwap(Berlin)   Die versprochenen 2 Tage Lieferzeit wurden eingehalten. Der Kurier war laut Nachbarin etwas genervt, da wir zur Lieferzeit nicht da waren. Ohne zu klingeln hat er das „unhandliche“ doch recht schwere Paket an unseren Hauseingang gehievt, mußte dann aber einen anderen Abnehmer dafür finden. O.k. Wir haben freundliche Nachbarn, hier im Osten Dtl.  🙂
Ich war schon etwas gespannt…  Bei einem Bürostuhl in diesem Preissegment sind die Erwartungen an das Produkt doch recht hoch. War es ein Fehlkauf?
Ich denke, ich habe alles richtig gemacht. Der Stuhl ist was er ist, nicht mehr als ein Bürostuhl, aber eben auch ein Hingucker und sehr bequem. Der Rücken wird sehr angenehm entlastet.

Hier noch einige Kommentare/Bilder bzgl. Lieferung und Montage:

1. Verpackt war der Stuhl perfekt:

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2. Eigentlich ist der Stuhl bereits komplett montiert. Eine kleine Montage-Anleitung, 4 Schrauben, 2 verschiedene Inbus-Schlüssel und eben das Stuhlunter- bzw. Oberteil waren im Paket:

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3. Dann kam mein erster Schock. Ober- bzw. Unterteil waren über eine Art Bautenzug für die Rückeneinstellung bereits fest miteinander verbunden. Die Haltevorrichtung für den Seilzug muss ein, ich sag es lieber nicht…, montiert haben. Oder der Monteur hatte was getrunken… Eine einzige Schraube, selbstschneidend, wurde so schräg angesetzt, dass Sie das dafür vorgesehene Gegenstück nicht getroffen hat. Dadurch war die Bautenzughalterung „häßlich“ schräg montiert. Weiß nicht, ob man das auf diesen Fotos erkennen kann:

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O.k.   Schraube gelöst… Mit ein wenig Kraftaufwand, neu angesetzt und richtig verschraubt…  Schwitz…  Ich hatte keine Lust, den Stuhl nur wegen einer „russisch“ montierten Schraube bzw. Halterung zurück zu schicken.

4. Dann hatte ich noch ein Problem. Zur Befestigung des Oberteiles am Unterteil sollten 2 Schrauben mittels beiliegendem Inbusschlüssel gelöst werden. Ich sag es mal so. Keine Chance. Die beiden Schrauben haben so „gebrummt“, ich hätte mir fast die Hand gebrochen. Nun ja. Also wer sich diesen Stuhl bestellt sollte zur Montage einen doppelt so langen Inbusschlüssel besorgen:

100_7177

…dann klappt das auch, ohne körperliche Schäden davon zu tragen. 🙂

5. Zusammengesetz und am Zielort aufgestellt, sieht das neue „Familienmitglied“ dann so aus:

100_7178 100_7179 100_7180 100_7181

Wie man unschwer erkennen kann, sind die Alu-Teile des Fußes bei Anlieferung auch sehr gut mit Folie geschützt.
Was neben der Funktionalität und Bequemlichkeit auch noch positiv zu erwähnen wäre… Der Stuhl liefert nagelneu keinerlei Geruchsbelästigung.

Ergänzend:
http://www.testberichte.de/test/produkt_tests_hermanmiller_aeron_p59509.html
http://www.testberichte.de/d/read-swf/228055.html